Der nächste Schritt zum zentralen Standort ist getanfrei

Schafisheim Nach Rupperswil und Hunzenschwil hat nun auch der Schafisheimer Souverän den Weg zur Weiterbearbeitung des Projektes «Zentraler Standort Kreisschule Lotten» freigegeben.

Kies für die Kasse: In den nächsten Jahren wird im Gebiet Länzertacher auf drei Parzellen Kies abgebaut.Foto: Peter Winkelmann

Kies für die Kasse: In den nächsten Jahren wird im Gebiet Länzertacher auf drei Parzellen Kies abgebaut.Foto: Peter Winkelmann

Zuversichtlich in die nächsten Jahre schauen Jürg Ramseier (bisher), Matthias Niemeyer (neu), Gemeindeammann Nadine Widmer (bisher), Michael Wiederkehr (neu) und Juri Wildi (neu). Foto: zvg

Zuversichtlich in die nächsten Jahre schauen Jürg Ramseier (bisher), Matthias Niemeyer (neu), Gemeindeammann Nadine Widmer (bisher), Michael Wiederkehr (neu) und Juri Wildi (neu). Foto: zvg

Es war heiss – draussen wie drinnen in der Alten Turnhalle – am letzten Dienstag, 23. Juni. Vielleicht kamen deswegen nur gerade 72 Personen von 1988 Stimmberechtigten. Es wurde auch intensiv verhandelt – emotionsvoll zwar, aber immer sehr fair. Wie an den andern zwei Standorten waren auch in Schafisheim die Sicherheit vom Schulweg und die Kosten Diskussionsschwerpunkte.

Zentraler Standort ist sinnvoll

Gemeinderat Michael Wiederkehr informierte ausführlich und konstruktiv über das aufgelegte Projekt. «Wenn auch wir dem Projekt zustimmen, kann die Gemeinde sehr viele Investitionen einsparen», sagte er, «so brauchen wir keine neue Doppelturnhalle, sondern die Einfachturnhalle und die Mehrzweckhalle genügen.» Gemeindeammann Nadine Widmer erwähnte auch eine mögliche Steuererhöhung: «Bei einem Nein müssen wir unsern Schulraum alleine bereitstellen und finanzieren.»

Zur Schulwegdiskussion und betreffend die Sicherheit der Schulkinder auf der Fahrt nach Rupperswil hatte Widmer eine klare Strategie bereit: «Wir sind uns dieser Probleme bewusst und in all den vielen Vorbereitungsgesprächen wurden auch verschiedene Routen eingehend geprüft.» Aus der Versammlungsmitte kamen aber auch Anregungen für eine Loslösung aus dem Verband Kreisschule Lotten und es sei zu prüfen, die Real- und die Sekundarschule wieder selbstständig im Dorf zu führen. Ein Rückweisungsantrag wurde gestellt, der aber nach überzeugenden positiven Argumenten klar abgelehnt wurde. Die Stimmberechtigten bewilligten den Vertrag für eine Projektierung eines gemeinsamen Oberstufenstandortes und den Verpflichtungskredit von 156800 Franken für einen Architekturwettbewerb mit 45 zu 22 Stimmen.

Mit grosser Mehrheit wurde der Kredit für die Sanierung von Sand- und Binzenweg mit 1,3 Millionen Franken genehmigt, ebenso der Kredit von 255000 Franken für ein neues Kommunalfahrzeug. Die Vereinbarung für einen Kiesverkauf von rund 54000 Kubikmeter mit der Kiespool Schafisheim-Staufen Nord GmbH von total rund 866000 Franken – verteilt auf vier Jahre – wurde ebenfalls einstimmig gutgeheissen. Diese Einnahmen werden in den kommenden Jahren das kleine Defizit von rund 34800 Franken sicher wieder in schwarze Zahlen umwandeln.

Weitere Artikel zu «Region», die sie interessieren könnten

Roman Frey aus Möriken-Wildegg mit seinem kürzlich erschienenen Buch «Was der Stein nicht sagt».Foto: Verena Schmidtke
Region30.09.2026

Wie aus einem verschwundenenGrabstein ein Buch entstand

Möriken-Wildegg Der Möriker Roman Frey beginnt aus persönlichen Gründen, die Geschichte seiner Familie zu recherchieren. Den Plan, diese Erfahrung in Buchform…
Ajet Asani und seine Frau Valbona bringen mexikanisches Flair in den Niederlenzer «Frohsinn».Foto: Romi Schmid
Region30.09.2026

Fiesta im Frohsinn: Jetzt sind Tacos drin

Niederlenz Seit Anfang August wird im Restaurant Frohsinn in Niederlenz neu gekocht: Ajet Asani hat den traditionsreichen Betrieb übernommen und setzt vor…
Rupperswil konkretisiert seine «Vision 2035+»
Region30.09.2026

Rupperswil konkretisiert seine «Vision 2035+»

Rupperswil Rupperswil hat mit der «Vision 2035+» die langfristige Entwicklung der Gemeinde skizziert. Nun zeigt sich, welche Vorhaben zuerst konkret werden…