Der 4000. Einwohner ist da

Begrüssung mit Geschenken: Gemeindeammann Otto Moser (links) und die Eltern Björn Thewes und Berkenda Frrokaj schauen Jakob beim Auspacken des Holzbauernhofes zu. Foto: Hanny Dorer
Begrüssung mit Geschenken: Gemeindeammann Otto Moser (links) und die Eltern Björn Thewes und Berkenda Frrokaj schauen Jakob beim Auspacken des Holzbauernhofes zu. Foto: Hanny Dorer

Staufen: Nur gerade etwas mehr als vier Jahre ist es her, dass in Staufen der 3000. Einwohner gefeiert werden konnte. Nun zählt das Dorf bereits 4000 Einwohner. 

Runde Zahlen sind eine willkommene Gelegenheit für eine Feier.  Staufen tat dies letzte Woche mit der Begrüssung ihrer neuen Einwohner 3999 bis 4001 im Rahmen eines kleinen Apéros. Die Neuzuzüger sind Björn Thewes (42) und Berkenda Frrokaj (32) mit ihrem gemeinsamen Sohn Jakob (15 Monate). Sie sind vor drei Monaten ins Neubauquartier Esterli-Flöösch gezogen, wo sie sich bereits heimisch fühlen. «Es wohnen dort viele junge Familien mit Kindern, so fehlt es Jakob nicht an Spielkameraden», freut sich Berkenda Frrokaj. In wenigen Monaten wird er noch ein Geschwisterchen bekommen. 

In Staufen fündig geworden

Der Aargau ist dem aus Sursee zugezogenen Paar nicht unbekannt. Berkenda Frrokaj ist in Dottikon aufgewachsen, ihr deutscher Partner hat in Buchs gewohnt, als er in der Barmelweid arbeitete, bevor er nach Sursee zog. Nicht nur der berufliche Wechsel vom Spital Luzern in die Hausarztpraxis in Reinach gab den Ausschlag zum Umzug in den Aargau, sondern auch die Tatsache, dass Frrokajs Familie hier wohnt. So ist auch ein gelegentlicher Babysitter-Dienst gesichert. «Wir haben uns in der Region umgesehen und in Staufen etwas Passendes gefunden», erklärt Thewes. «Ein guter Entscheid», lobt Gemeindeammann Otto Moser schmunzelnd.

Nebst guten Wünschen beim Apéro erhielt die junge Familie natürlich auch Geschenke. Ausser einem prächtigen Blumenstrauss gab es einen Gutschein von der «Linde» in Staufen. Damit kann sich das Paar von der regionalen Gastronomie überzeugen lassen. Selbstverständlich ging auch Jakob nicht leer aus: Er erhielt einen Bauernhof samt Tieren von Trauffer Holzspielwaren. Erst etwas schüchtern, dann begeistert nahm er sein neues Spielzeug in Besitz und verteilte grosszügig seine Kühe an die Anwesenden.

So rasant wie bisher dürfte es in Staufen mit dem Wachstum in Zukunft nicht weitergehen. Eine Grossüberbauung wie das Esterli-Flöösch wird es nicht mehr geben. Angesichts der geplanten kleineren Projekte könnten es bis etwa 4500 Einwohner werden. Die daraus folgenden Anforderungen an die Infrastruktur werden nach und nach erfüllt. «Eine neue  Sporthalle ist bereits bewilligt, ein neuer Kindergarten ist in Planung», führt Gemeindeammann Moser dazu aus. Dadurch würden Räume für die Schule frei, für die wenn nötig auch im Zopfhuus Platz gemacht werden könnte.

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