Dazwischen liegen achtzig Jahre Lebenserfahrung
Rupperswil Seit dem Schuljahr 2024/25 betreibt die Gemeinde Rupperswil im Alters- und Pflegeheim Länzerthus einen Kindergarten. Dieses Generationenprojekt hat sich bestens bewährt.
«Der Kindergarten im Länzerthus ist nicht neu, aber jetzt hat er die Räumlichkeiten, die die Kinder und die Kindergartenlehrpersonen verdienen. Kinder und ältere Leute gemeinsam unter einem Dach war einmal ein Versuch, heute gehört dieses Zusammensein einfach zum Länzerthus». Mit diesen Begrüssungsworten eröffnete Urs Gall, Vizepräsident Verwaltungsrat Länzerthus, am letzten Donnerstagnachmittag, 29. Oktober, eine kleine Einweihungsfeier.
Sicherheit und Bedürfnisse angepasst
Eine erfolgreiche Kindergartenrenovierung erfordert eine gute Planung, die sowohl auf die Sicherheit und Bedürfnisse der Kinder als auch auf robuste, schadstofffreie Materialien setzt. Der Umbau der Räumlichkeiten erfolgte in den Herbstferien, die Planung selber dauerte rund sechs Monate. Dave Schenker, Gemeinderat von Rupperswil, erwähnte die sehr gute Zusammenarbeit zwischen den Verantwortlichen vom Länzerthus, der Bauherrschaft und der Gemeinde. Nebst einer neuen Gesamteinrichtung sind nun auch die Sicherheits- und Brandschutzeinrichtungen auf dem neusten Stand. Der bestehende Grundriss wurde angepasst, um neue Rückzugsorte, Spielnischen oder Differenzierungsräume zu schaffen.
Steven Weill, Geschäftsführer Länzerthus, freute sich besonders, dass der Umbau trotz laufendem Betrieb zügig und problemlos vonstattenging, daher geht sein Dank an die ausführenden Arbeiter und an die Verantwortlichen der Gemeinde Rupperswil.
Achtzig Jahre Lebenserfahrung
Urs Gall erwähnte das schöne Miteinander zwischen den älteren Bewohnerinnen und Bewohnern sowie den fünf- und sechsjährigen Kindern. Es wird gemeinsam gespielt, es werden Spaziergänge zusammen gemacht – es ist immer etwas los im Länzerthus. «Hier wohnen Menschen, die auf ein langes Leben zurückblicken, und im gleichen Haus legen junge Kinder jetzt erst richtig los. Dazwischen liegen rund achtzig Jahre Lebenserfahrung. Dass wir das zusammenbringen, darauf darf das Länzerthus stolz sein», fasste Gall zusammen.
Gall dankte ebenfalls allen, die diesen Umbau ermöglicht haben, aber auch den Angestellten vom Länzerthus, die den täglichen Betrieb trotzdem reibungslos aufrechterhalten konnten. «Einen speziellen Dank richte ich auch an die Bewohnerinnen und Bewohner, die den Lärm aushielten», sagte Gall zum Schluss, «und ich verspreche allen – der Lärm, der jetzt herrscht, ist um Welten schöner.»







