Das «Dankeschön» kommt gut an
Der Kanton bedankt sich mit der Aktion «Eingeladen» bei allen Kulturfreiwilligen. Auch die 26-jährige Ana Schoch aus Lenzburg darf ein Jahr lang gratis ins Museum.

Der Kanton Aargau hat eine reichhaltige und lebendige Kulturszene. Das vor allem auch dank der vielen Freiwilligen, die sich im kulturellen Bereich engagieren. Die freiwilligen Einsätze reichen vom Theaterverein über die Musikgesellschaft, zum ausländischen Kulturverein bis hin zum Festival. Um den Einsatz der vielen Kulturfreiwilligen zu würdigen, lädt der Kanton Aargau vom 1. April 2018 bis zum 31. März 2019 alle Kulturengagierten kostenlos in 50 verschiedene Museen und Ausstellungen ein.
Auch Ana Schoch aus Lenzburg profitiert vom freien Museumseintritt. Seit drei Jahren hilft sie hinter der Bar beim Metschgplatsch-Openair mit. «Einfach weil es Spass macht und man so mit vielen netten Leuten in Kontakt kommt», begründet sie ihr Engagement. Über das unerwartete Dankeschön freut sich die junge Mutter. Und auch ihre zweijährige Tochter kann den anstehenden Besuch im Schloss Lenzburg kaum erwarten. «Den Schlössern statten wir sicher einen Besuch ab, aber auch das Kernkraftwerk Leibstadt und das Naturmuseum in Aarau möchten wir besuchen», verrät die 26-Jährige, die in Seon aufgewachsen ist und seit vier Jahren in Lenzburg wohnt. Fest im kulturellen Jahreskalender ist bei Ana Schoch auch wieder das Metschg- platsch-Openair vorgemerkt. Und sie verspricht: «Auch im nächsten Jahr kann man dort auf mich zählen.»
Eintritte und Spezialführungen
Alle Kulturengagierten können den Teilnahmetalon unter www.eingeladen.ch herunterladen, ausfüllen und an der Kasse des Wunschmuseums abgeben. So kommen sie kostenlos ins Museum. Aber nicht nur Gratiseintritte gibt es für die Kulturfreiwilligen als Dankeschön vom Kanton; sie können unter anderem auch an Spezialführungen im Staatsarchiv oder in der Kantonsbibliothek teilnehmen oder Schmieden in der alten Schmitte in Oberentfelden über die Schulter schauen. Die Aktion «Eingeladen» ist Teil des kantonalen Programms vom Kulturerbejahr, das dazu einlädt, das kulturelle Erbe in Dörfern, Städten und Regionen neu zu entdecken. Hierzu werden die unbekannten und für die Öffentlichkeit sonst nicht zugänglichen Kulturgüter in den Sammlungen, Archiven und Depots der Archäologie, Denkmalpflege und Museen ans Licht geholt.



