Bunte Traktanden in Veltheim

Ein Ausbau drängt sich auf: Parkierungsanlage an der Veltheimerstrasse. Foto: Alfred Gassmann
Ein Ausbau drängt sich auf: Parkierungsanlage an der Veltheimerstrasse. Foto: Alfred Gassmann

Veltheim Auf der Traktandenliste figurieren 16 Vorlagen, selbstverständlich dabei das Budget 2023. Es zeigt einen Aufwandüberschuss von 376000 Franken. Der Gemeinderat relativiert und verweist auf die guten Rechnungsergebnisse der Vorjahre. Er beantragt Zustimmung bei unverändertem Steuerfuss von 105 Prozent.

Finanziell ins Gewicht fallen Tiefbauarbeiten am Erliweg und in der Erlihalde mit knapp 900000 Franken sowie die Revision des Entwässerungsplans mit Kosten von 466000 Franken. In der Vorbereitung auf die Gemeindeversammlung musste sich die Stimmbürgerschaft mit drei Reglementen auseinandersetzen, die den Mittagstisch, die Förderung von Hochstammobstbäumen und die Finanzierung von Erschliessungsstrassen betreffen.

Einiges zu diskutieren geben dürfte die Einführung eines Lotsendienstes für Schulkinder bei der Bärenkreuzung, die Regelung der Beiträge an Schülertransporte und die mögliche Einführung eines Schulbusses.

Parkplatzsanierung bringt Gewinn

Für die Erweiterung der Parkierungsanlage auf dem Areal der Reformierten Kirchgemeinde Veltheim-Oberflachs konnte eine Lösung gefunden werden. Ausser der Reformierten Kirchgemeinde sind die Einwohnergemeinde Veltheim und die Bäckerei Richner AG mit im Spiel. Mit der Erweiterung ist auch die Entschärfung der für die Verkehrsteilnehmer gefährlichen Situation im Bereich des Knotens Oberdorfstrasse/Veltheimerstrasse verbunden. Der Gemeinderat hat die Vereinbarung unter Vorbehalt der Zustimmung der Einwohnergemeindeversammlung unterzeichnet. Die Baukosten belaufen sich auf 96500 Franken. Der Anteil der Gemeinde Veltheim soll 72000 Franken betragen. Dabei sind frühere Beitragsleistungen der Einwohnergemeinde und der Bäckerei Richner AG berücksichtigt. Der Gemeinderat beantragt, dem ausgewogenen Projekt samt Kostenverteiler zuzustimmen.

Regenwasser in der Au wird gebannt

Ein weiteres wichtiges Traktandum segelt unter dem Titel Hochwasserschutz. Viele Einwohner im Ortsteil Au erinnern sich noch an die Regentage im Juni letzten Jahres. Statt zu versickern, ergoss sich das Oberflächenwasser auf den Steinbitziweg und den Mühlemattweg und verursachte beträchtlichen Schaden. Der Gemeinderat hat umgehend Sofortmassnahmen eingeleitet und liess eine Vertiefung ausbaggern.

Nun liegt ein Bauprojekt samt Kostenschätzung eines Ingenieurbüros vor. Das provisorische Retentionsbecken wird vergrössert und die Strassenentwässerung saniert. Der beantragte Verpflichtungskredit lautet auf 206000 Franken.

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