Brunegg startet Erfolgsgeschichte

Glauben – das heisst: nicht zweifeln. Diese Aussage stammt vom 1961 verstorbenen Generalsekretär der Vereinten Nationen Dag Hammarskjöld. In Brunegg wird dieser Glaube spürbar gelebt. Wie sagte doch Gemeindepräsidentin Ruth Imholz Strinati an der offiziellen Eröffnung der Bäckerei und des Cafés Lehmann im früheren Volg-Laden am vergangenen Samstag: «Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass wir heute am Anfang einer echten Brunegger Erfolgsstory stehen.» Ruth Imholz Strinati lässt darüber keine Zweifel offen. Ihre Ausstrahlung belegts und ihr Optimismus wirkt ansteckend. Vor drei Jahren schloss der Volg-Laden. Vorbei nun die Zeiten, als die Bäckereikunden mithilfe eines Anhängers bedient wurden. Tamara und Armin Lehmann starten unter perfekten Bedingungen. Der Dorfstrassenausbau ist abgeschlossen und die Parkplätze vor dem Laden und gegenüber der Hauptstrasse laden zum Besuch ein. Für 400000 Franken wurde die gemeindeeigene Liegenschaft saniert und ihr ein frisches Outfit verpasst. Doch bei einer Bäckerei blieb es nicht. Der Kunde findet ein einladendes Café, eine Boutique, eine Kinderecke und eine Gratisbücherecke. Die Möblierung verführt zum Schmunzeln. Nostalgie, Mut und Farben lassen grüssen. Warum denn soll eine ausgediente Badewanne nicht zu einem bequemen Sessel umfunktioniert werden und Jalousieläden als Elemente dienen, um den Raum zu unterteilen? Wie wahr: Die Gemeindepräsidentin sprach von Authentizität und Einzigartigkeit. Brunegg verfügt neu an der Bäckereifassade über einen Bancomaten. Der Gemeinderat machte es möglich. An ein attraktiveres Dorf muss nun nicht mehr geglaubt werden. Das attraktivere Dorf ist Tatsache.



