Besuch von Grossrätin Jeanine Glarner
Zur Parteiversammlung der FDP Rupperswil war als Gast die Grossrätin Jeanine Glarner eingeladen. Sie wurde von Präsident Luigi Scura herzlich begrüsst und willkommen geheissen.

In einem eindrücklichen Referat schildert die Grossrätin die vielfältige Arbeit, der sich die Parlamentarier zu stellen haben. Dabei erweist sich die Referentin als dossierfest, pragmatisch und beseelt von ihrer politischen Tätigkeit. Sie kann bei der aufmerksamen Zuhörerschaft Verständnis wecken für die schwierige Aufgabe, in allen Bereichen mehrheitsfähige Kompromisse zu finden, hart zu verhandeln, aber offen zu sein für möglichst breit abgestützte Wege.
Eine interessante und engagierte Fragerunde bereichert den ersten Teil der Versammlung.
Den zweiten Teil eröffnet der Präsident mit der Ehrung des kürzlich verstorbenen, sehr verdienten Mitgliedes Max Ott. Max Ott hatte sich grosse Verdienste erworben als langjähriger Gemeinderat und Gemeindeammann. Er war ausserdem in zahlreichen anderen Ämtern tätig und wurde bei seinem Rücktritt als Gemeindeammann verdientermassen zum Rupperswiler Ehrenbürger ernannt. Partei und Gemeinde sind ihm über seinen Tod hinaus dankbar; er bleibt als prägende Persönlichkeit in dankbarer Erinnerung.
Vizeammann Claudia Klein-Kübler stellt die Traktanden der bevorstehenden Gemeindeversammlung vor. Vor allem die finanzielle Zukunft der Gemeinde gibt zu reden. Die Versammlung nimmt wohlwollend zur Kennt-nis, dass Gemeinderat und Finanz-kommission seriös planen und sich bemühen, den geltenden Steuersatz von 95% trotz erheblicher Aufwendungen auf absehbare Zeit beibehalten zu können.
Nach angeregter Diskussion über die verschiedenen Traktanden unterstützt die FDP alle Anträge des Gemeinderates. Das budgetierte Defizit für das Jahr 2017 ist begründet und kann von der Gemeinde verkraftet werden. Auch die übrigen Geschäfte finden die Zustimmung der Versammlung.
Der Präsident verabschiedet zum Schluss der Versammlung die zuverlässige Aktuarin Esther Vognstrup. Zwar lässt man sie nicht gerne ziehen, zumal die Nachfolge noch nicht geregelt werden konnte, aber Dankbarkeit und Anerkennung für die engagierte Vorstandsarbeit sind Esther gewiss und kommen in den herzlichen Worten von Luigi Scura deutlich zum Ausdruck. (mvo)



