Beifall für Turnhallenpläne

Am Staufner Politapéro orientierte der Gemeinderat schwergewichtig über die Verwaltungsrechnung 2016, über den Austritt aus der Regionalschulpflege und über die Vorarbeiten für eine neue Doppelturnhalle.

Schulanlage Staufen: Zur Turnhalle (Mitte) sollte eine zusätzliche hinzukommen. Foto: Alfred Gassmann
Schulanlage Staufen: Zur Turnhalle (Mitte) sollte eine zusätzliche hinzukommen. Foto: Alfred Gassmann

Staufen verfügt lediglich über eine einzige Turnhalle. Diese muss für den Schulsport, die Vereine und für Anlässe herhalten. Nun hat der Gemeinderat eine Kommission unter der Leitung von Vizeammann Peter Hauri beauftragt, den Bedarf und die Machbarkeit für einen Neubau vertieft zu studieren. «Eine neue Turnhalle war schon vor 20 Jahren ein Thema», erklärten übereinstimmend der Kommissionspräsident und Gemeindeammann Otto Moser.

Der Standort ist noch keineswegs definiert. Die Kommission wird eine Fachkraft zuziehen. Die Investition wird auf 6 bis 7 Millionen Franken geschätzt und zu einer Verschuldung führen. Votanten betonten die Notwendigkeit einer neuen Turnhalle und ernteten jeweils Applaus. Doris Zinniker erinnerte an die Zuversicht von Marie Schumacher, die vor zwei Jahren im Alter von 102 Jahren starb. Vor der Abstimmung über das Zopfhaus sagte sie einst: «Wir vermögen das Haus nicht, aber wir wagen es.»

1,4 Millionen Schulden abgebaut

«Ich stehe heute speziell gerne vor euch», sagte Finanzchef und Vizeammann Peter Hauri. Sein Stolz und die positive Ausstrahlung waren nachvollziehbar und sind berechtigt. Hauri erläuterte die an der Wand gut lesbaren einzelnen Positionen, verschwieg aber nicht, fast überall Glück gehabt zu haben. Bei einem Jahresumsatz von 13,6 Millionen Franken resultierte ein Gewinn von einer Million Franken. Staufen konnte die Schulden von 6,1 Millionen um 1,4 Millionen auf 4,7 Millionen senken. Da gab es, wie sich Hauri selber ausdrückte, «nichts zu meckern.»

Austritt aus Regionalschulpflege

Gemeinderätin Katja Früh legte souverän die Gründe dar, warum das Dorf aus dem nicht mehr aktuellen Gemeindevertrag Lenzburg-Staufen-Ammerswil aussteigen will. Nach der Umstellung des Schulmodells 5/4 auf 6/3 werden in Staufen ausschliesslich Primarschüler unterrichtet. Staufen sucht mit einer eigenen Schulpflege Eigenständigkeit und mehr Effizienz.

Weitere Artikel zu «Region», die sie interessieren könnten

Das Geschäftsleitungsteam mit Michelle Randazzo, Steven Weill und Barbara Schelker (von links).Foto: Peter Winkelmann
Region12.08.2026

«ZämeZyt» fast wie zuhause

Rupperswil Seit Anfang August gibt es im Alters- und Pflegeheim Länzerthus ein neues interessantes Tagesbetreuungsangebot. «Mehr Lebensfreude, mehr…
Freuen sich auf die «Zuckerpuppe»: Die Mitglieder der Theatergruppe Schafisheim.Foto: zvg
Region12.08.2026

Wenn die «Zuckerpuppe» für Verwirrung sorgt

Schafisheim Die Theatergruppe Schafisheim zeigt vom 4. bis 6. September «Die Zuckerpuppe». Acht Darstellende sorgen für turbulente Verwicklungen rund um einen…
Auch die Kleinen hatten ihren Spass auf dem Korbkarusssell.Foto: Peter Winkelmann
Region05.08.2026

Die Schweiz als Heimat haben und hier leben dürfen

Rupperswil Die Bundesfeier fand zum ersten Mal in der Reithalle des Auhofs ausserhalb des Dorfes statt. Organisiert wurde sie ebenfalls zum ersten Mal von der…