BBZ Niederlenz – Totgeglaubte leben länger

Am Samstag, 11. März, lädt das BBZ Niederlenz zum Tag der offenen Tür unter dem Motto «dem Frühling auf der Spur« ins Blumengeschäft und ins Atelier ModeElle. Modeshows und Blumen-Werkstücke laden zum Verweilen ein.

Grosse Auswahl: Bis zu 40 Teile für die Modeschau.

Grosse Auswahl: Bis zu 40 Teile für die Modeschau.

Designerteil: Die letzten Nähte werden verarbeitet.

Designerteil: Die letzten Nähte werden verarbeitet.

Uns gibt es immer noch, auch wenn einige Leute denken, dass dem nicht mehr so sei», sagt Heidi Frey, Leiterin des Ateliers ModeElle bei der BBZ Niederlenz. Diesem Gerücht möchte man gerne entgegentreten, unter anderem mit der traditionellen Stoff- und Modeschau. «Gegen 40 Einzelstücke – Hosen, Jacken, Jupes und Mäntel – stehen im Sortiment», sagt Frey. An vier Modellvorführungen werden die Unikate, die in gängigen Konfektionsgrössen produziert werden, von den zwölf Lernenden vorgeführt. Selbstverständlich darf man alles probieren und kaufen. Vieles lässt sich untereinander kombinieren, was von der Kundschaft geschätzt wird. Viele der Stoffe sind inzwischen in Bio-Qualität.

Nachhaltigkeit wird gross- geschrieben

Auch Getragenes wird gerne verarbeitet. So darf denn nicht erstaunen, dass etwa aus einem Träger-Shirt und einem karierten Herrenhemd plötzlich ein Hängerkleid entsteht. Oder eine Jacke, deren Vorderseite aus gebrauchtem Hemdstoff und die Rückseite aus einem elastischen Jersey besteht. «Nachhaltigkeit wird bei uns grossgeschrieben. Deshalb bieten wir auch öffentliche Kurse an, bei denen alte, gut erhaltende Kleidungsstücke eine neue Form und Funktion erhalten», sagt Frey. Die Modelle, die an der Modenschau gezeigt werden, kommen bunt und fröhlich daher. «Passend zu unserer persönlichen Einstellung. Denn wir sind nach wie vor hoch motiviert bei der Arbeit, unterstreichen mit den bunten Modellen die gute Laune, die bei uns herrscht», betont Frey.

Attraktive Blumen-Werkstücke

Die gute Laune lässt sich auch das Team vom Blumengeschäft nicht nehmen. «Immer wieder hören wir, dass man denkt, dass es uns gar nicht mehr gibt», sagt Bereichsleiterin Marita Walde. Dass dem auch bei ihrem Team nicht so ist, wird am Tag der offenen Tür gerne gezeigt. Zusammen mit ihrer Kollegin Renata Bühler und drei Auszubildenden werden sie den Besuchern mit BlumenWerkstücken die Leichtigkeit des Frühlings näherbringen. «Frühlingsboten – Tulpen, Hyazinthen, Primeli, Viola, Margeriten oder etwa Anemonen – für den Innen- und Aussenbereich laden mit ihren Pastelltönen und sanften Düften zum Staunen und Verweilen ein», sagt Walde. Genauso wie die rund 30 kleinen Naturbilder, die von den Lernenden der Gartenbauschule in Zusammenarbeit mit ihr kreiert werden.

Ostertisch mit Dekorationen

Auch Frühlingsäste, die mit ihren ersten zarten Blättern oder Weidenkätzchen die neue Jahreszeit einläuten, stehen im Sortiment. Auf einem Ostertisch wird zudem präsentiert, was sich für dieses Fest an Dekorationen eignen würde. Eine Frühlingsbowle sowie verschiedene Sirup-Köstlichkeiten von «Jardin du Monts» laden zum Probieren ein. Die Firma Jardin du Monts kreiert ihre Produkte ausschliesslich mit Alpenkräutern. Selbstverständlich beantworten am Tag der offenen Türe alle Mitarbeitenden gerne alle Fragen rund ums Thema Blumen und Pflanzen.

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