«Aus der Raupe wurde ein Schmetterling»

Nach fünf Jahren Planung und Realisierung wurde der Neubau des Alters- und Pflegeheims Länzerthus in Rupperswil vergangene Woche feierlich eröffnet.

Symbolischer Banddurchschnitt: Roland Huggler, Vizepräsident des Verwaltungsrates Länzerthus; Regierungsrätin Franziska Roth, Vorsteherin des Departements Gesundheit und Soziales, und Nicole Sehringer Bucher, Verwaltungsratspräsidentin Länzerthu
Symbolischer Banddurchschnitt: Roland Huggler, Vizepräsident des Verwaltungsrates Länzerthus; Regierungsrätin Franziska Roth, Vorsteherin des Departements Gesundheit und Soziales, und Nicole Sehringer Bucher, Verwaltungsratspräsidentin Länzerthus. Foto: Melanie Solloso

Der viergeschossige Länzerthus-Neubau namens «Papillon», zu Deutsch Schmetterling, ist bezugsbereit. Vergangenen Donnerstag wurde der zweiarmige Neubau am Alten Schulweg 30 in Rupperswil in Anwesenheit von Regierungsrätin Franziska Roth, Vorsteherin des Departements Gesundheit und Soziales, eingeweiht. «Aus einer Raupe ist ein Schmetterling geworden», sagte die Regierungsrätin in ihrer Ansprache. Besonders hob sie die neue Demenzstation mit Garten hervor.

Angebote wie diese seien aufgrund der steigenden Lebenserwartung sehr wichtig. Nach einem Apéro durchschnitt die Regierungsrätin, zusammen mit Roland Huggler, Leiter der Projektgruppe Neubau, und Nicole Sehringer Bucher, Verwaltungsratspräsidentin, das rote Band und eröffnete damit symbolisch den Neubau. Danach hatten die Anwesenden die Möglichkeit, den «Schmetterling» zu besichtigen.

4.5 Mio weniger als veranschlagt

Das zweiarmige Gebäude bietet Platz für 96 pflegebedürftige Senioren, verteilt auf drei Abteilungen und eine Demenzstation im Hochparterre mit fünfzehn Betten. Viele Holzelemente, geräumige, hohe und helle Räume sorgen für eine ruhige und heimelige Atmosphäre. Bilder im Korridorbereich mit bekannten Sujets aus den vier Trägergemeinden Rupperswil, Hunzenschwil, Schafisheim und Auenstein sorgen für ein Heimatgefühl und helfen bei der Orientierung. Verwaltungsratspräsidentin Nicole Sehringer Bucher und Geschäftsführer Claudio Leasi sind sich einig: «Wir sind stolz auf den Neubau.»

Die erwarteten definitiven Kosten für das gesamte Bauprojekt betragen laut Sehringen 42 Mio Franken. Das sind 4.5 Mio weniger als veranschlagt. Darin enthalten ist der Betrag für den Neubau und die Sanierung des bestehenden Hauses «Stockert». Ab 5. März zieht Leben in den Neubau ein, die Demenzabteilung wird in Betrieb genommen. Das offizielle Eröffnungsfest findet am 30. Juni statt, nach der Sanierung und dem Wiederbezug des Hauses «Stockert».

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