Aufgetrumpft beim Staufner Dorfjass
Die 41. Austragung des traditionellen Jassturniers in Staufen war geprägt durch ein Glanzresultat des Siegers, ein breites Spektrum an Alter und viel Geselligkeit.
Jassen liegt im Trend. So fand das Staufner Dorfjassen, organisiert von der Kulturkommission, gleichzeitig mit Kilchbergers Jass-Show im Schweizer Fernsehen statt. Die hartgesottenen Jasserinnen und Jasser bevorzugten das aktive Spielen in der Atmosphäre des Mehrzweckgebäudes Lindenplatz.
Jassen ist ein Spiel – Glück und Pech liegen oft nahe beieinander. Die einen erfreuten sich den ganzen Abend lang über ein gutes Blatt. Auf der anderen Seite der Rangliste wurde etwas lamentiert: «Wenn die Karten nicht stimmen, ist es schwierig, ein gutes Resultat zu machen.» Fehler wurden meistens sofort zugegeben. Den ersten Platz beim Jassturnier holte sich Ruedi Hodel mit 4332 Punkten, zweiter wurde Traugott Schaffner mit 4216 Punkten, dicht gefolgt von Tim Schmid mit 4124 Punkten.
Eindrückliche Zahlen
Beim Turnier, das aus vier Runden Schieber mit zugelosten Partnern zu zwölf Spielen bestand, wurde um über hunderttausend Punkte gewetteifert.
Von den 68 Teilnehmenden war genau die Hälfte aus Staufen. Jassen eignet sich für Jung und Alt. So lagen über siebzig Jahre zwischen dem jüngsten und dem ältesten Teilnehmenden. Auch bezüglich Geschlechter bestehen beim Jassen wenig Unterschiede. So lag der Damenanteil bei 42 Prozent. Obwohl für die meisten das Mitmachen wichtiger ist als das Resultat, freuten sich alle über den gewonnenen Preis. Dem Sieger winkte ein Goldvreneli der Hypothekarbank Lenzburg. Ein vierblättriges Kleeblatt aus Zopfteig spendete der Letztklassierten der Rangliste Trost und verhilft beim nächsten Mal hoffentlich zu mehr Kartenglück. Alle konnten einen Preis mit nach Hause nehmen. Nicht nur dieser wird die Erinnerung ans 41. Staufner Dorfjassen noch lange wachhalten – auch wenn der eigene Trumpf nicht immer gestochen hat.
Der nächste Staufner Dorfjass findet am 12. Januar 2019 statt. (kuks)







