ARA Falkenmatt ausgezeichnet

<em>Verdiente Auszeichnung:</em> Betriebsleiter Stefan Irniger, Klärmeister Bruno Zobrist und Klärmeister-Stellvertreter Guido Stutz (von rechts). Foto: Alfred Gassmann
<em>Verdiente Auszeichnung:</em> Betriebsleiter Stefan Irniger, Klärmeister Bruno Zobrist und Klärmeister-Stellvertreter Guido Stutz (von rechts). Foto: Alfred Gassmann

Hendschiken Freude und berechtigter Stolz in der Abwasserreinigungsanlage ARA Falkenmatt in Hendschiken. Für die Bemühungen im Bereich der Energieeffizienz und der Energieproduktion verdienten sich die Betreiber die «Médaille d’eau».

An 23 Abwasserreinigungsanlagen ARA in der Schweiz wurde in Bern die begehrte Energieauszeichnung «Médaille d’eau» verliehen, darunter an die Anlage Falkenmatt in Hendschiken. Die «Médaille d’eau» verdient sich nur, wer einen hohen Energiestandard erfüllt. Die Anforderungen werden vom Verband der Schweizer Abwasser- und Gewässerschutzfachleute VSA und vom Verein InfraWatt mit Unterstützung von EnergieSchweiz vorgegeben.

Solche Werte sind nur mittels fortlaufender Massnahmen zur Energieoptimierung zu erreichen. «ARA gehören zu den grössten kommunalen Stromverbrauchern», erklärt der Präsident des Abwasserverbands Falkenmatt, Stefan Wietlisbach.

Energetisch die Nase vorn

Vor zwei Jahren mussten drei neue Gebläse für die Belüftung der Klärbecken angeschafft werden. Der Vorstand wählte aus Umweltschutzgründen die teureren, aber energieeffizienteren Schraubenkompressoren. Nachgerechnet konnte auf der Anlage der jährliche Stromverbrauch seit der Inbetriebnahme 2017 um 10,2 Prozent gesenkt werden, von 526000 kWh auf 472000 kWh. Die ARA Falkenmatt erfüllt damit nicht nur die hohen Reinigungsanforderungen, sondern hat auch energetisch die Nase vorne mit dabei. Die «Médaille d’eau» motiviert.

Nächstes Jahr soll auf dem Betriebsareal eine Photovoltaikanlage installiert werden. (AG)

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