Andreas Ladner als Pfarrer eingesetzt
Freudentag in der Reformierten Kirchgemeinde Staufberg. Am letzten Sonntag setzte Dekan Philipp Nanz Andreas Ladner als Pfarrer ein. Im Schlösslisaal gab es die Möglichkeit für Kontakte mit dem neuen Pfarrer.

Ein sonniger Wintermorgen, Glockengeläute, Orgelspiel und eine voll besetzte Kirche in Schafisheim. Der Auftakt zur würdevollen Inpflichtnahme von Pfarrer Andreas Ladner hätte nicht stimmungsvoller sein können. Zutreffend sprach denn auch Dekan Philipp Nanz von einem Tag als Geschenk von Gott. Er erinnerte Pfarrer Ladner daran, «dass Gott es ist, der dich dazu beruft, hier am Ort ihm und den Menschen zu dienen.» Zum Amt gehöre es, dem Reich Gottes den Vorrang zu geben vor eigenen Interessen. Die Inpflichtnahme geschieht durch ein Gelübde. Auf das vorgelesene Gelübde antwortete Andres Ladner: «Das gelobe ich vor Gott.» Das geschenkte Licht soll immer an die Amtseinsetzung erinnern. In seiner Predigt umriss der neue Pfarrer das Leben in der Liebe Gottes. Jesus fordert uns heraus, wenn er sagt, dass wir einander lieben sollen, wie er uns geliebt hat. Das bedeutet, wenn wir mit Jesus verbunden bleiben, wenn wir immer wieder seine Nähe, seine Gemeinschaft suchen, dann können wir Frucht bringen, ja dann können wir lieben, wie Christus geliebt hat.
Pfarrerin Astrid Köning und alle Mitglieder der Kirchenpflege brachten Wünsche mit Rosen aus tiefstem Herzen an den neu Eingesetzten vor. Masha sang, begleitet von Medina, und abgeschlossen wurde die Feier mit dem ersten Segen des Neupfarrers.
Glückwünsche zuhauf im Schlössli
Apérohäppchen und Anstossen im Schlösslisaal. Im Namen der Kirchenpflege schenkte Marie-Louise Baumann dem neuen Pfarrer ein sinnvolles Puzzle mit der Arche Noah. Gemäss Pfarrerin Astrid Köning hat sich Andreas Ladner mit der Gemeinde schon recht vertraut gemacht und sie spürt, dass seine Persönlichkeit überall geschätzt wird. Gemeindeammann Adolf Egli hiess den neuen Pfarrer in «Schofise» überaus herzlich willkommen. Präsident Werner Setz von der Kirchenpflege Rupperswil wünscht dem Neupfarrer die Fähigkeiten, stets Neues zu schaffen, aber gleichzeitig das Altbewährte zu pflegen. Johannes Burger, Präsident der Reformierten Kirchgemeinde Lenzburg Hendschiken, kam nicht mit einem Lenzburger Geschenk, jedoch mit einem in Lenzburg gekauften, und überbrachte ebenfalls Glückwünsche.
Schliesslich reihte sich auch Vizeammann Peter Hauri, Staufen, unter die Gratulanten. Er empfindet den frisch Eingesetzten mit seiner Jugendlichkeit als eine echte Bereicherung für die beiden Dörfer. Andreas Ladner lud die Gläubigen gerne ein, ihn stets aufzusuchen: «Denn wir wollen gemeinsam Kirche sein.»



