An der Kantonsstrasse werden 133 Bäume gefällt

In der ersten Hälfte der kommenden Woche werden an der Kantonsstrasse von Ammerswil nach Dintikon 133 Bäume gefällt. Grund ist die Krankheit Eschenwelke.

Auswirkungen der Eschenwelke: Markus Dietiker zeigt bei einer umgefallenen Esche auf die abgestorbenen Wurzeln. Foto: Fritz Thut
Auswirkungen der Eschenwelke: Markus Dietiker zeigt bei einer umgefallenen Esche auf die abgestorbenen Wurzeln. Foto: Fritz Thut

Gemäss Markus Dietiker von den Forstdiensten Lenzia, die auch für den Ammerswiler Wald zuständig sind, ist die Aktion von nächster Woche eine Sicherheitsholzerei: Man will mit dem Fällen von 133 teilweise nicht sehr dicken Bäumen, meistens Eschen, verhindern, dass sie zur Unzeit selbst auf die Kantonsstrasse umkippen und so grossen Schaden anrichten können.

Dass mit den zum Fällen markierten Bäumen etwas nicht stimmt, zeigt ein Blick hinauf in die Krone: Die feinen Äste sind nackter; es zeichnet sich kaum ein Blatttrieb ab. Ursache ist eine Krankheit, die Eschenwelke. Dabei handelt es sich um einen Pilzbefall, der erst im Jahre 2008 erstmals in der Schweiz diagnostiziert wurde. Inzwischen hat sich der Schädling massiv verbreitet und auch den Bestand entlang der Strasse von Ammerswil nach Dintikon erreicht.

Verkehrsbehinderungen möglich

Man plant hier vom nächsten Montag bis Mittwoch keinen Kahlschlag, aber will alle Eschen mit Symptomen vorsorglich eliminieren. Wenige Schritte von der Hauptstrasse weg zeigt Dietiker an einem Beispiel, dass die Vorsicht durchaus am Platz ist: Vom Pilz befallene Eschen sind derart geschwächt, dass Sekundärschädlinge das ganze Wurzelwerk zerstören. Diese Bäume fallen schon bei relativ geringem Wind von selbst um.

Für die Autofahrer kann es während der Holzerarbeiten zu Behinderungen kommen. Die Strecke wird nie gänzlich gesperrt, aber die Verantwortlichen hoffen bei Wartezeiten auf Verständnis. Der benachbarte Forstbetrieb Rietenberg nützt die vorhandene Verkehrsregelung, um selbst einige Arbeiten zu erledigen.

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