Am Holder Sommerfest machte der Sommer kurz Pause
Holderbank Irgendeinmal ist die lange, schöne und heisse Wetterperiode zu Ende. Aber warum gerade übers Wochenende? Pech für das OK, aber wetterfeste Holderbanker feierten trotzdem – oder gerade deswegen.

Das zweite Holderbanker Sommerfest sollte nach dreijährigem Unterbruch wieder einmal richtig tolle Stimmung ins Dorf mit der neuen Hauptstrasse bringen. Aber nein – Petrus scheint kein Holderbanker zu sein. Und laut OK-Präsident und Gemeindeammann Herbert Anderegg sollen andere am Wetterschlamassel schuld sein, ohne aber Namen zu nennen.
Gratisapéro für die Holderer
Für die Einwohner von Holderbank begann das Fest mit einem Gratisapéro und einer kurzen Ansprache von Herbert Anderegg bereits um 11 Uhr. Anderegg bedankte sich bei den mitwirkenden Vereinen für die Bereitschaft und die Mitwirkung an einem zweiten Fest, aber auch den vielen Sponsoren und freiwilligen Helfern sprach er einen grossen Dank aus. «Ohne diese Unterstützung ist es kaum mehr möglich, einen solchen Anlass auf die Beine zu stellen.»
Die Musikgesellschaft Holderbank unter der Leitung von David Eiermann brachte die vielen Besucher schon zur Mittagszeit mit beschwingten Melodien im Brass-Band-Stil in Feststimmung. Der Duft von Bratwürsten und Steakfleisch bewirkte Hungergefühle. Der Blick durch die Festhütte war aber doch etwas speziell. Die Besucher kamen alle in wind- und regenschützenden Kleidungen daher – ein ungewohntes Bild nach so vielen heissen Wochen.
Dann kam der Regen
Ziemlich genau zum Festbeginn um zwölf Uhr kam der Regen. Die Standbetreiber vom «Köfferlimärt» kriegten zusätzlichen Stress. Jeder Stand wurde nochmals mit Regenblachen abgedeckt, damit die ausgestellten Angebote nicht nass oder sogar vom Winde verweht wurden. Das Wetter sorgte auch für Umstellungen im Nachmittagsprogramm. So musste der Musikparcours in die Turnhalle verlegt werden, trotzdem herrschte überall gute Stimmung, ob beim Harassenklettern, Hau den Lukas oder beim Bogenschiessen.
Nächstes Sommerfest folgt
Herbert Anderegg zog am Abend Bilanz: «Die Wetterkapriolen sorgten für viel Bewegung unter den Besuchern. Regnete es, kamen sie in die Festhütte. Kaum machte der Regen wieder Pause, zogen sie allesamt wieder hinaus auf die Marktgasse.»
Und abschliessend plante er in die Zukunft: «In drei Jahren machen wir wieder ein HolderSommerFest. Dann können wir vielleicht die neuen Schulanlagen einweihen – aber zumindest für ein Rohbaufest sollte die Zeit reichen.»



