170 Turnveteranen erlebten Frühlingserwachen

Traumhafte Bedingungen: Turnveteranen auf der Frühjahrswanderung. Foto: Alfred Gassmann
Traumhafte Bedingungen: Turnveteranen auf der Frühjahrswanderung. Foto: Alfred Gassmann

Schafisheim: Die Frühjahrswanderung ist aus dem Programm der Turnveteranen des Kreises Lenzburg nicht mehr wegzudenken. Mit der 14. Wanderung schloss sich der Kreis in Schafisheim.

«Frühjahrswanderung in Schafisheim» stand auf der Einladung der Turnveteranen des Kreises Lenzburg. Das Wetterhoch «Norbert» sorgte sogar für ein sommerliches Ambiente und damit verbunden für eine lockere Stimmung.

Vizeammann André Kreis wünschte den knapp 170 Turnveteranen, darunter erstmals sieben Frauen, einen sportlichen, aber genussvollen Nachmittag mit viel Gesprächsstoff und stellte einen gesponserten Kaffee in Aussicht.

Die kurze Route führte über den Binzen, die lange über den Lotten. Die vielen Waldpartien und die Wege Waldrändern entlang fanden Anklang. Da ist der Bogen schnell gespannt zum Gedicht «Mailied» von Johann Wolfgang von Goethe: Wie herrlich leuchtet mir die Natur, wie glänzt die Sonne, wie leuchtet die Flur. Es dringen Blüten aus jedem Zweig und tausend Stimmen aus dem Gesträuch und Freud und Wonne aus jeder Brust.

Am 27. April 2005 war’s, als der Schafisheimer Walter Bär, damals 75 Jahre alt, die erste Frühjahrswanderung auf die Beine stellte. Seither ist der Event aus dem Kalender der Turnveteranen des Kreises Lenzburg unter dem Präsidium von Beat Bättig, Boniswil, nicht mehr wegzudenken. Mit der 14. Wanderung schloss sich der Kreis in Schafisheim. Grund genug, um Walter Bär zu ehren und ihn mit zwei Ster trockenem Buchenholz für seinen Schwedenofen zu beschenken.

In der mit Primeli dekorierten Mehrzweckhalle wartete ein «Gschnätzlets» mit Spiralen auf die Frühlingswanderer. Heinz Kim, Zuzgen, Präsident der Aargauer Turnveteranen-Vereinigung, setzte einen doppelsinnigen Schlusspunkt an der perfekt organisierten Wanderung: «Ihr wart und seid auf dem richtigen Weg.» Alfred Gassmann

Weitere Artikel zu «Region», die sie interessieren könnten

Roman Frey aus Möriken-Wildegg mit seinem kürzlich erschienenen Buch «Was der Stein nicht sagt».Foto: Verena Schmidtke
Region30.09.2026

Wie aus einem verschwundenenGrabstein ein Buch entstand

Möriken-Wildegg Der Möriker Roman Frey beginnt aus persönlichen Gründen, die Geschichte seiner Familie zu recherchieren. Den Plan, diese Erfahrung in Buchform…
Ajet Asani und seine Frau Valbona bringen mexikanisches Flair in den Niederlenzer «Frohsinn».Foto: Romi Schmid
Region30.09.2026

Fiesta im Frohsinn: Jetzt sind Tacos drin

Niederlenz Seit Anfang August wird im Restaurant Frohsinn in Niederlenz neu gekocht: Ajet Asani hat den traditionsreichen Betrieb übernommen und setzt vor…
Rupperswil konkretisiert seine «Vision 2035+»
Region30.09.2026

Rupperswil konkretisiert seine «Vision 2035+»

Rupperswil Rupperswil hat mit der «Vision 2035+» die langfristige Entwicklung der Gemeinde skizziert. Nun zeigt sich, welche Vorhaben zuerst konkret werden…