Zimmerpflanzen im Winter
Gartentipp

Viele unserer Zimmerpflanzen stammen ursprünglich aus tropischen Regenwäldern. Die meisten bevorzugen deshalb einen hellen Standort, direkte Sonneneinstrahlung sollte jedoch vermieden werden.
Fehlt genügend Tageslicht, kann eine Pflanzenlampe Abhilfe schaffen. Dies ist vor allem in den dunkleren Wintermonaten sinnvoll. Regelmässiges Abstauben hilft zudem, dass Zimmerpflanzen das Licht besser aufnehmen. Grössere Pflanzen können mit einem Microfasertuch geputzt werden. Kleinere mögen es gerne, wenn sie in der Dusche mit lauwarmem Wasser abgeduscht werden.
Da sich auch die Zimmerpflanzen im Winter im Ruhemodus befinden und nur sehr langsam wachsen, benötigen sie in dieser Zeit keinen Dünger. Deshalb sollte auch nur zurückhaltend gegossen werden. Um den Wasserbedarf zu testen, steckt man am besten einen Finger in die Erde. Fühlt sich diese trocken an, kann gegossen werden. Zimmerpflanzen benötigen im Winter wenig Wasser – am besten zimmerwarm. Das Wasser kann abgestanden sein. Ideal ist auch gesammeltes Regenwasser. Stehen die Pflanzen in einem Übertopf oder auf einem Unterteller in angesammeltem Wasser, sollte dieses nach zwei bis drei Stunden ausgeleert werden. Dies verhindert Wurzelfäule.
Zimmerpflanzen stehen nicht gerne direkt auf dem kalten Boden und auch nicht auf Böden mit Bodenheizung. Daher stellt man sie am besten auf Rollos, Untersetzer oder Ähnliches. Dies hat auch den Vorteil, dass sie beim Lüften kurz aus der Zugluft genommen werden können.
Da die Luft im Winter in Innenräumen sehr trocken ist, schätzen es Pflanzen, wenn sie von Zeit zu Zeit mit Wasser bestäubt werden. Dies beugt auch Schädlingsbefall vor. Falls es trotzdem zum Befall kommt, helfen meistens einfache Hausmittel wie Schmierseife.
«Gartentipp». Hier schreiben Mitarbeiterinnen der Schlossgärtnerei Wildegg jeweils über aktuelle Gartenaspekte.



