1. Sitzung nach den Sportferien / gelebte Demokratie

post aus aarau Die Grossratsdebatte aus Sicht von René Fiechter, SVP, Hunzenschwil

René Fiechter
René Fiechter

Erste Sitzung nach den Sportferien. Der Grossratssaal füllt sich, die Parlamentarierinnen/ Parlamentarier sind voller Freude und Energie, um ihre Arbeit wieder aufnehmen zu können. 21 Geschäfte warten auf uns. Die ersten Minuten sind aber besinnlich. Es wird zweier verstorbener Alt-Grossratsmitglieder gedacht. Danach werden unsere Gäste aus dem Parlament Graubünden begrüsst. Nun geht es aber richtig los.

Zum Tagesgeschäft. Es wird rege diskutiert. Die Redner stellen ihre Standpunkte fair und eloquent vor. Die Diskussion kommt in Fahrt. Themen aus dem Departement Bau, Verkehr und Umwelt, dem Departement Gesundheit und Soziales und dem Departement Volkswirtschaft und Inneres sowie Vorstösse aus den Kommissionen werden rege erörtert und beschlossen. Die Freude, am Puls der politischen Entscheide zu stehen, kann bei jedem Votanten gespürt werden. Das Traktandum Neubau Kantonales Integrationszentrum Aargau: Verpflichtungskredit wird besonders rege diskutiert. Die schlüssigen Argumente des Regierungsrates bringen den entscheidenden Durchbruch für das Geschäft. Das ist direkt gelebte Demokratie.

Während des Mittagessens werden die Eindrücke vom Morgen gespiegelt und die Diskussionen werden weiter rege geführt. Die Pro und Kontras werden nochmals aufgegriffen. Die verschiedensten Argumente können nochmals vertieft werden und in der Folge helfen diese bei der Schärfung des politischen Verständnisses. Somit vergeht die Mittagspause viel zu schnell.

Zusammenfassend festgehalten: Im Grossen Rat zeigt es sich, wie die unterschiedlichen Parteien ihre Meinungen vertreten, teils leise, teils laut und ausufernd, aber immer sachlich. Wichtige Themen, eloquente Votanten, rege Diskussionen und teilweise knappe Entscheide. Das ist gelebte Demokratie und ich bin stolz, einen kleinen Teil dazu beizutragen.

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