Weihnachten auf der Spur

Meisterschwanden Die Ausstellung «Auf nach Bethlehem» startet nach einem Jahr Pause in die zweite Runde. Besucher begeben sich auf eine interaktive Entdeckungsreise durch die Weihnachtsgeschichte.

<em>Ihre Weihnachtsausstellung im «Wisawi» ist ein Erlebnis:</em> Oli Rüegger, Doris Häusermann und Andrin Schnegg. Es fehlen: Emi Cecuta, Esther Häfeli, Mirjam Häusermann, Stefan Käslin und Stephi Stutz.- Foto: Melanie Solloso
<em>Ihre Weihnachtsausstellung im «Wisawi» ist ein Erlebnis:</em> Oli Rüegger, Doris Häusermann und Andrin Schnegg. Es fehlen: Emi Cecuta, Esther Häfeli, Mirjam Häusermann, Stefan Käslin und Stephi Stutz.- Foto: Melanie Solloso

Vor zwei Jahren taten sich fünf junge Leute zwischen 20 und 25 Jahren zusammen, mit der Idee, eine Weihnachtsausstellung auf die Beine zu stellen, die auf interaktive Art und Weise Fakten rund um die Weihnachtsgeschichte vermittelt. Ohne Erfahrung im Ausstellungsmachen, aber mit viel Tatendrang initiierten sie den Erstling erfolgreich. Die Ausstellung im «Wisawi» in Meisterschwanden war gut besucht und kam beim Publikum gut an. Nun, nach einem Jahr Unterbruch, wagen die ehemaligen Laien-Ausstellungsmacher den zweiten Streich. Dieses Mal mit Erfahrung im Gepäck und einem grösseren Team. Von ehemals fünf OK-Mitgliedern sind neu acht an Bord.

Neues und Bekanntes

Dank Spezialeffekten können Besucher auf einem Rundgang ins Bethlehem vor Christi Geburt eintauchen. Soldaten, Marktschreier und Sterndeuter in Lebensgrösse erzählen ihre Geschichte. Die Figuren und die stilecht nachempfundenen Szenen mit Gerüchen, taktilen Elementen und Soundeffekten verleihen der sonst eher verklärt und oft kitschig interpretierten Weihnachtsgeschichte einen realistischen Touch. Nebenbei erfahren die Besucher bekannte und unbekannte Fakten zu der Zeit um das Jahr null. «Fakten rund um die Weihnachtsgeschichte vermitteln» ist einer der Ansprüche der Ausstellungsmacher. Aber auch Bekanntes fehlt nicht: Maria, Josef und Kind sind ebenfalls anzutreffen. Neu haben die Ausstellungsmacher versucht, einen stimmigen Mix aus Fakten und kurzweiligen Elementen zu erhalten. Wer ganz auf Fakten aus ist, kann im zweiten Ausstellungsjahr seinen Wissensdurst auch im Ausstellungsmagazin stillen.

Neu ist ausserdem die Idee, den Besucherstrom mit Lichtelementen zu lenken. Damit es in den knapp bemessenen Räumlichkeiten des Dachstocks im «Wisawi» nicht zu Staus kommt, werden die Besucher in 10er-Gruppen unterteilt. Wer noch nicht dran ist, kann es sich im beheizten Aufenthaltsraum bei warmen Getränken und Snacks gemütlich machen. Dank kleinem finanziellem Polster durch die letzte Ausstellung geht es danach auf einer neuen, inwendigen Treppe direkt in die Ausstellungsräumlichkeiten.

Nach wie vor ist der Ausstellungsbesuch gratis, denn die Grundidee von «Auf nach Bethlehem» war es, der Bevölkerung von Meisterschwanden und Umgebung mit der Weihnachtsausstellung ein Geschenk zu machen. «Es soll ein Ort zum Hin- und Zusammenkommen sein», erklärt Mitinitiant und OK-Tätschmeister Andrin Schnegg. «Es ist eine Möglichkeit, Weihnachten einmal anders zu erleben. Auf eine besinnliche Art und Weise, die sich damit auseinandersetzt, was Weihnachten war und heute noch ist.»(ms)

Die Ausstellung «Auf nach Bethlehem» ist das erste Adventsfenster von Fahrwangen. Vernissage ist am 1. Dezember um 17 Uhr. Die Ausstellungsräume, ausgenommen der Aufenthaltsraum, sind nicht beheizt. Gute Kleidung ist empfehlenswert. Die Dauer des Rundgangs beträgt rund 50 Minuten. Weitere Öffnungszeiten: Di–Sa 17–22 Uhr, So 11–17 Uhr. Ort: Haus «Wisawi», Kirchrain 38, Meisterschwanden.

Weitere Artikel zu «Im Gespräch», die sie interessieren könnten

Sandra Knechtli
Im Gespräch25.03.2026

Innehalten – im Inneren Halt finden

tipp zum Alltag
Strahlende Bronze-Gewinner.Foto: Romi Schmid
Im Gespräch25.03.2026

Lenzburg feiert seinen Olympiastar

Lenzburg Mit Applaus, Musik und grosser Herzlichkeit hat Lenzburg am Dienstagabend seinen Olympiamedaillengewinner Amadou Ndiaye empfangen. Zahlreiche…
Claude Hasler greift im Vollschutzanzug an.Foto: Debora Hugentobler
Im Gespräch18.03.2026

Kurs «Wehre dich!» – Selbstverteidigung neu gedacht

Lenzburg Am Samstag fiel in Lenzburg der Startschuss für ein neues Selbstverteidigungsangebot für Mädchen und Frauen. Vier Frauen und zwei Teenagerinnen…