Verblühtes macht Platz für Neues

<em>Gärtnerin Tanya van der Laan</em>
<em>Gärtnerin Tanya van der Laan</em>

Im Mai ist es wieder Zeit, Blumenbeete neu zu bepflanzen. Denn der Frühlingsflor, etwa Tulpen und Vergissmeinnicht, ist nun verblüht. Bei der Planung der Rabatten achte ich auf unterschiedliche Höhen der Pflanzen sowie verschiedene Blattstrukturen und Kontraste in den Farben, um die Beete möglichst lebendig und harmonisch zu gestalten.

Als Erstes lockere ich mit einer Stechgabel das Erdreich, um die Pflanzen möglichst mit der ganzen Wurzel aus dem Beet zu heben. Dann sollte die Erde tiefgründig gelockert werden – am besten mit einer Bodenfräse. Wer keine besitzt, leiht diese bei Nachbarn. Gleichzeitig wird Kompost vom Garten ins Erdreich eingearbeitet. Nicht zu viel, etwa zwei bis drei Zentimeter genügen. Gute Komposterde gibt es auch im Handel. Dann noch etwas Dünger dazugeben, alles fein kräuelen und die Kanten des Beets sauber abstechen, um dieses in Form zu bringen.

Jetzt ist alles bereit für die neue Bepflanzung. Wir rechnen mit etwa 15 bis 20 Pflanzen pro Quadratmeter, damit sich diese prächtig entwickeln. Am Schluss alles sehr gut angiessen, denn die Wurzeln brauchen in der ersten Phase viel Flüssigkeit.

Tanya van der Laan ist Gärtnerin im barocken Garten von Schloss Wildegg.

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