Tipps für das perfekte Erdbeer-Beet

Arbeitet auf Schloss Wildegg: Gärtnerin Tanya van der Laan.Foto: MA/Pascal Meier
Arbeitet auf Schloss Wildegg: Gärtnerin Tanya van der Laan.Foto: MA/Pascal Meier

Im August ist ein guter Zeitpunkt, um ein neues Beet mit Erdbeeren anzulegen. Jungpflanzen sind im Handel erhältlich. Alternativ können die Ableger von bestehenden Erdbeer-Pflanzen in das neue Beet gepflanzt werden. Die Ableger, sogenannte Kindel, sollten generell von den Erdbeer-Pflanzen abgeschnitten werden. Ansonsten verliert die Pflanze wertvolle Kraft. Für das neue Erdbeer-Beet sollten nur die kräftigsten Ableger verwendet werden. Tipp: Ergänzen Sie die Ableger im neuen Erdbeer-Beet immer mit einigen dazugekauften Jungpflanzen. Sonst werden die Früchte immer kleiner und entwickeln sich wieder hin zur Urform, der Walderdbeere.

In tief gelockerten Boden einpflanzen

Wählen Sie für das neue Erdbeer-Feld einen vollsonnigen Standort. Wichtig ist ein tief gelockerter Boden. Erdbeeren haben es in unseren lehmigen Böden schwer. Hier helfen etwas daruntergemischter Sand und Kompost. Oder Sie pflanzen als Vorkultur Gründünger-Pflanzen, die den Boden tiefgründig lockern und so für die Erdbeeren vorbereiten. Handelsüblicher Beerendünger gibt den kleinen Pflanzen die richtige Menge an Nährstoffen, die jetzt wichtig sind. Gepflanzt wird dann mit einem Reihenabstand von rund 60 Zentimetern. Der optimale Abstand zwischen den Erdbeerpflanzen in einer Reihe beträgt rund 25 Zentimeter. Achtung: Das Herz der Pflänzchen sollte nicht unter der Erde liegen. Halten Sie das bepflanzte Beet gut feucht, giessen Sie aber das Wasser nicht direkt über die Pflänzchen. Die Erdbeeren sind anfällig für Pilzkrankheiten.

Ernte und Ruhephase

Die grösste Erdbeer-Ernte dürfen Sie im zweiten und dritten Jahr erwarten. Danach werden die Früchte kleiner und die Qualität nimmt ab. Es lohnt sich deshalb, das Beet nach drei Jahren komplett abzuräumen. Setzen Sie danach während vier Jahren keine Erdbeeren in dieses Beet. Erdbeeren gehören zur Familie der Rosengewächse und sind daher auch nachbauempfindlich. Als mögliche Zwischenkultur eignen sich Studentenblumen, diese regenerieren den Boden und wirken reinigend.

«Gartentipp». Hier schreiben Mitarbeiterinnen der Schlossgärtnerei Wildegg jeweils in der zweiten Ausgabe des Monats über aktuelle Gartenaspekte.

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