«Feuer der Drachen soll niemals ausgehen»

Drachtental Mit zahlreichen dezentralen Aktionen und dem Eröffnungsfest auf Schloss Hallwyl wurde das Tourismusprojekt Drachental am Sonntag lanciert.

<em>Offizielles Gruppenbild mit Drachen und Regierungsräten:</em> Drachenforscher Ambrosius Ferdinand Sigismund Maria von und zu Drachenfels mit Urs Hofmann und Robert Küng. Foto: MediadomAG/Fabio Confessore
<em>Offizielles Gruppenbild mit Drachen und Regierungsräten:</em> Drachenforscher Ambrosius Ferdinand Sigismund Maria von und zu Drachenfels mit Urs Hofmann und Robert Küng. Foto: MediadomAG/Fabio Confessore

Das Enthüllungstuch wird entfernt und zum Vorschein kommt – nichts. Aber aufgepasst: Drachen sind überall. Nur sind sie meistens nicht sichtbar. Wie das im Hof von Schloss Hallwyl freigeschaltete Monument.

Sichtbar wird das verliebte Drachenpaar erst auf Aufnahmen mit einer Drakoskop-Kamera. Wie nebenstehendes Beispiel zeigt. Die beiden Regierungsräte Urs Hofmann aus dem Aargau und Robert Küng aus dem Kanton Luzern posierten nicht nur erstmals mit Drachen und Drachenforscher Ambrosius Ferdinand Sigismund Maria von und zu Drachenfels, sondern eröffneten auch erstmals gemeinsam einen Anlass.

Potenzial zum Dauerbrenner

Das Projekt Drachental, mit dem Seetaltourismus vor allem Familien auf interessante Ziele beidseits der Kantonsgrenze aufmerksam machen will, ist für die beiden Wirtschaftsminister sinnvoll. «Wir wollen und sollen die schönen Seiten des Kantons ins Schaufenster stellen», so Seetal-Fan Hofmann.

Das Drachental kommt da gerade recht. «Die Drachen sind ein guter Aufhänger und die Drachen sind auch in fünf Jahren noch attraktiv», ist Urs Hofmann überzeugt: «Die Drachen haben das Potenzial zum Dauerbrenner.» Und damit meint der amtierende Landstatthalter nicht nur die Feuer-, sondern auch die Wasser-, die Luft-Flug- und die Feld-Wald-und-Wiesen-Drachen, die nun in grosser Zahl Besucher ins Seetal locken sollen. Hofmanns Luzerner Amtskollege Küng doppelte nach: «Das Feuer soll niemals ausgehen.»

Damit meinte er vor allem die Macher hinter dem Projekt, denen er mit diesen Worten Durchhaltewillen und immer wieder neue Ideen wünschte. Zuversichtlich, dass dem so bleibt, ist Kathrin Scholl, die als Präsidentin von Aargau Tourismus dem Eröffnungsspektakel ebenfalls beiwohnte: «Dies ist ein spannendes und hoffentlich erfolgreiches Projekt, das neue Hotspots im Seetal und damit die Vielfalt der Angebote für Familien im Aargau aufzeigt.»

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