Am 25. Oktober wird bei uns die Sonne teilweise verfinstert

Das Maximum in der Region Lenzburg: Ungefähre Sichtbarkeit der Sonnenfinsternis vom 25. Oktober. Foto: Andreas Walker
Das Maximum in der Region Lenzburg: Ungefähre Sichtbarkeit der Sonnenfinsternis vom 25. Oktober. Foto: Andreas Walker

Astronomie Wenn das Wetter mitspielt, können wir am 25. Oktober über die Mittagszeit eine partielle Sonnenfinsternis beobachten.

Am 25. Oktober ist es wieder so weit: Sonne, Mond und Erde stehen exakt in einer Linie und der Neumond wirft seinen Schatten auf die Erde. Diese Situation führt zu einer partiellen Sonnenfinsternis, die auch bei uns zu sehen ist. Die Finsternis beginnt am 25. Oktober um 11.15 Uhr (für Lenzburg berechnet).

Langsam wird die Sonne im oberen Teil vom Mond bedeckt werden. Um 12.11 Uhr wird die Finsternis ihr Maximum erreicht haben. Zu diesem Zeitpunkt wird der Neumond knapp einen Fünftel der Fläche der Sonne bedecken. Um 13.08 Uhr ist das kosmische Schauspiel wieder zu Ende.

Diese Finsternis kann nirgendwo auf unserem Planeten als totale Sonnenfinsternis beobachtet werden, da der Kernschatten des Mondes die Erde verfehlt und in den Weltraum hinausläuft. Mit einem Bedeckungsgrad von 82 Prozent im Norden Sibiriens nahe der Stadt Nizhnevartovsk wird diese Sonnenfinsternis ihr Maximum erreichen.

Optimaler Standort und Ausrüstung

Um diese Sonnenfinsternis sehen zu können, ist ein klarer Himmel Voraussetzung. Sollte an diesem Tag Nebel im Seetal vorhanden sein, wird es notwendig, einen Standort über der Nebelgrenze aufzusuchen.

Um die Sonnenfinsternis zu beobachten, ist es besonders wichtig, die Augen entsprechend zu schützen. Am besten beobachtet man das Geschehen mit einer speziellen Sonnenfinsternisbrille (in Optiker- oder Fotogeschäften erhältlich), die das Sonnenlicht so stark filtert, dass die Augen keinen Schaden erleiden. Normale Sonnenbrillen sind nicht geeignet.

Um die Sonnenfinsternis durch ein Fernrohr zu beobachten oder mit einem Teleobjektiv aufzunehmen, ist ebenfalls ein guter Filter notwendig. Dafür gibt es eine speziell geeignete Folie (Baader Sonnenfilterfolie AstroSolar®), um einen Filter herzustellen, der vor der Linse montiert wird. Auch diese Folie ist in einem Fachgeschäft erhältlich. Mit einem Fernrohr, Feldstecher oder Teleobjektiv sollte man nie ohne Filter in die Sonne schauen, denn die gebündelten Sonnenstrahlen können die Netzhaut schädigen und im schlimmsten Fall zur Erblindung führen.

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