Symbolische Schlüsselübergabe zum Ressort der Regionalpolizei
Am Jahresrapport der Regionalpolizei wurde die Übergabe des Ressorts innerhalb des Lenzburger Stadtrates vollzogen: Martin Stücheli überreichte Martin Steinmann symbolisch einen Schlüssel.

Die Ressort-Rochade zu Beginn der neuen Legislatur führt dazu, dass verschiedene Organisationen ab 2018 einen neuen politischen Chef erhalten. Davon betroffen ist auch die Regionalpolizei (Repol) Lenzburg. Nach zwölf Jahren gibt Stadtrat Martin Stücheli die politische Verantwortung an seinen Kollegen Martin Steinmann ab.
Dieser Wechsel wurde im Müllerhaus in einem würdigen Rahmen vollzogen. Im Beisein des gesamten verfügbaren, stramm stehenden Repol-Korps überreichte Stücheli über die von Stadtweibel Markus Dietiker gehaltene Fahne hinweg symbolisch den Zugang zur Repol in Form eines gebackenen Schlüssels.
«In Familie wohlgefühlt»
In seiner kurzen Abschiedsrede erklärte Stücheli, dass er sich stets wohlgefühlt habe in der Polizeifamilie. Während seiner Amtszeit konnte er wichtige Entwicklungsschritte der Organisation begleiten. Zu Beginn gehörten erst 12 Gemeinden zur Repol Lenzburg; inzwischen sind es deren 22. Damit ist die Repol Lenzburg mit ihren gut zwei Dutzend Polizisten und Mitarbeitern verantwortlich für die Sicherheit von fast 60000 Einwohnern.
Stücheli, in dessen Amtszeit auch der Wechsel vom Försterhaus ins Malagahaus erfolgte, erklärte, er habe sich oft in die nicht immer sehr einfache Situation der Polizisten hineinversetzt: «Das war eine gute Lebensschule für mich.» Die zehn Jahre dauernde intensive Zusammenarbeit mit dem damals engagierten Polizeichef Ferdinand Bürgi fand Stücheli sehr bereichernd: «Wir haben eine gute Diskussions- und Streitkultur gepflegt.»
Davon zeugten ebenfalls die gegenseitigen Abschiedsgeschenke: Stücheli überbrachte dem Korps Süssigkeiten, unter anderem eine Riesen-Crèmeschnitte mit der Dekoration in Form eines Langgewehrs. Bürgi überreichte als Erinnerung eine Standuhr und einen Füllfederhalter.
In seiner Antrittsrede wünschte Martin Steinmann als neuer Ressortverantwortlicher den Repol-Angehörigen «möglichst wenige risikoreiche Einsätze» und zeigte sich zuversichtlich, dass die Zusammenarbeit zwischen Stadtrat und Regionalpolizei weiterhin gut klappen wird: «Wir werden den Rank sicher finden.»



