Startschuss zum neuen Eingangstor
Mit dem offiziellen Spatenstich wurde diese Woche die Überbauung welle-lenzburg.ch im Osten der Stadt gestartet. Am Autobahn-Zubringer entstehen 80 Miet-Wohnungen.

Nicht nur im Westen, im Zentrum beim Bahnhof und im Süden, auch im Osten tut sich etwas beim Wohnungsbau in und um Lenzburg. Diese Woche wurde mit dem Spatenstich die Realisierungsphase für eine Überbauung mit 80 Mietwohnungen lanciert.
Philipp Bienz, der Verwaltungsratsdelegierte von Bauherrin Fortimo AG, erinnerte in seiner Ansprache daran, dass die Vorbereitungszeit für die «Welle», wie das mit einer Fassadenlänge von 190 Metern künftig längste Wohngebäude in Lenzburg heisst, lange gedauert hat. Im Jahre 2011 hatte die Ostschweizer Immobilienfirma erstmals Kontakt zu Stadt und Landbesitzern.
Inzwischen wurde viel geplant und projektiert. Es sind viele Bewilligungsverfahren durchlaufen worden. Immer wieder sorgten Einwendungen für Verzögerungen, doch die Hartnäckigkeit der Fortimo-Leute zahlt sich nun aus. Wo früher ein Selfpick-Blumenfeld stand, entsteht in den nächsten anderthalb Jahren ein viergeschossiger Bau mit total 80 Mietwohnungen mit zweieinhalb bis viereinhalb Zimmern.
Markante, prägende Lage
Der Grundriss mit dem wellenförmigen Verlauf auf der Westseite hat dem Projekt den Namen gegeben. Für Bienz ist das von Frei Architekten AG, Aarau, geplante Gebäude mit den Freiräumen vor den geschwungenen Terrassen ein «idealer Abschluss des dahinterliegenden Quartiers». Entscheidend für die künftigen Bewohner ist der Ausbaustandard mit hochwertigen Materialien. Für die Fassade Richtung Autobahnzubringer ist schwarzer Schiefer vorgesehen.
Für Stadtammann Daniel Mosimann ist diese Ostseite die wichtigere Seite: «Diese Überbauung liegt an einem markanten, prägenden Ort für Lenzburg. Zusammen mit den Hero-Bauten auf der andern Strassenseite bildet sie ein Eingangstor in unsere Stadt.»
Für die Bauherrschaft ist die gute Anbindung an den öffentlichen und den privaten Verkehr ein Verkaufsargument. Neben einer Tiefgarage mit über 100 Plätzen verfügt die Anlage über sieben Ladestationen für E-Autos.



