Seit 150 Jahren in Köpfen und Herzen verankert
Jubiläum Im reifen Alter von 150 Jahren blüht die Hypothekarbank Lenzburg strahlend wie die neue «Hypi-Rose», die an der offiziellen Jubiläumsfeier auf Schloss Lenzburg getauft wurde.
Hypi-Verwaltungsratspräsident Gerhard Hanhart strich bei der Begrüssung der Jubiläumsgäste hervor, dass als Ort für diese Feier von der Symbolik her nur das Schloss Lenzburg in Frage gekommen war: «Es ist ja auch ein bisschen ‹unser› Schloss. Und wir haben beide, Hypi und Schloss, manch unruhige Zeit durchgemacht – und gemeistert.»
Stets selbstständig geblieben
Der ganze Abend stand im Zeichen einer Zeitreise. Als Hanhart auf die «gewaltigen 150 Jahre» zurückblickte, strich er den absoluten Willen der Bankverantwortlichen heraus, selbstständig zu bleiben, auch in Zeiten, in denen andere Geldinstitute ihr Heil in Fusionen suchten: «Die Hypi blieb erfolgreich allein.»
Laut Hanhart habe man bei der Hypothekarbank die Bedeutung der Informatik im Bankgeschäft früh erkannt. «Wir wurden zur ‹digitalsten Bank der Schweiz›, ohne unsere Traditionen über Bord zu werfen», so der Präsident.
In Lenzburg verwurzelt
Landstatthalter Urs Hofmann nahm in seiner Rede diesen Faden auf: «Die Hypi ist zum Symbol von Innovationskraft in der Bankenwelt geworden», lobte der Aargauer Wirtschaftsminister in erster Linie Marianne Wildi, die aktuelle Vorsitzende der Geschäftsleitung. Behäbigkeit sei wohl der letzte Begriff, den man in Verbindung mit der Hypi bringen könne.
Hofmann verglich die Jubilarin mit einer Linde, die tief im Lenzburger Boden wurzelt ist – und nicht nur dort: «Die Hypi ist in den Köpfen und in den Herzen der Menschen der Region verankert.»
Theater, Rose und Feuerwerk
Nach Reden und Apéro dislozierte die Festgemeinde in den wechselnd illuminierten Rittersaal, wo verschiedene Intermezzi für Unterhaltung sorgten. Nochmals zu sehen war das schon an der Aktionärs-GV gezeigte Theaterstück mit Theodor Bertschinger, dem Gründerpräsidenten der Hypi. Seine Fragen «Woher kommt der Staub? Wohin geht das Geld?» haben während 150 Jahren Bankgeschichte nichts an Aktualität verloren.
Die Gäste konnten sich nicht nur an einem feinen Menü aus der «Krone»-Küche erfreuen, sondern kamen während des von Fernsehfrau Mona Vetsch moderierten Abends in den Genuss von Kunststücken von Zauberer Magrée und einem kurzweiligen Podiumsgespräch über aktuelle und künftige Hypi-Aspekte.
Zum 150. Geburtstag schenkte sich die Bank eine Blume: CEO Marianne Wildi und Marketingleiter Peter Schöpp tauften die von Diana Huber gezüchtete «Hypi-Rose». Mit einem riesigen, auf der Bastion musikalisch umrahmten Feuerwerk fand der Jubiläumsabend ein strahlendes Finale, das auch in der Stadt verfolgt werden konnte.













