Seifenkistenrennen begeistert Fahrer und Publikum

Seifenkistenderby Am Samstag fand das dritte Lenzburger Seifenkistenderby statt. 50 Pilotinnen und Piloten aus allen Teilen des Landes beteiligten sich am rasanten Rennen.

So viele wie noch nie: 50 Pilotinnen und Piloten aus der ganzen Schweiz traten beim Rennen an.Foto: zvg

So viele wie noch nie: 50 Pilotinnen und Piloten aus der ganzen Schweiz traten beim Rennen an.Foto: zvg

Illustre Boliden: Die Seifenkisten ratterten rasant die Schlossgasse herunter.Foto: Romi Schmid

Illustre Boliden: Die Seifenkisten ratterten rasant die Schlossgasse herunter.Foto: Romi Schmid

Das mittlerweile bereits fest etablierte und legendäre Lenzburger Seifenkistenrennen, organisiert von der Stiftung Museum Burghalde in Zusammenarbeit mit der IG Seifenkistenderby Schweiz, avancierte am vergangenen Samstag zum Publikumsmagneten.

Steilste Rennstrecke der Schweiz

Bei bestem Wetter durften sich die Piloten in den Kategorien Lizenzfahrer Rookie (sieben bis zehn Jahre), Lizenzfahrer (elf bis 17 Jahre), Regionalfahrer und Funfahrer auf der 400 Meter langen Rennstrecke vom oberen Ende der Schlossgasse bis hinunter zur Mar­tha-Ringier-Strasse von zahlreichen Besucherinnen und Besuchern anfeuern und feiern lassen. Den Sieg auf der «steilsten Strecke der Schweiz» sicherten sich David Schild aus Lenzburg (1. Rang «Regional»), Marco Zimmermann aus Auw (2. Rang) und Julia Schild aus Lenzburg (3. Rang).

Schnellster Pilot des ganzen Rennens aller Kategorien war Fabrizio Bachmann aus Schwendibach. Er fuhr eine Bestzeit von 1:05.03 Minuten. «Wir freuen uns sehr, dass wir jedes Jahr immer mehr Fahrerinnen und Fahrer begrüssen dürfen. Das Seifenkistenderby ist mittlerweile ein wichtiger Bestandteil unseres Museumsjahres. Was gibt es schliesslich schöneres, als vom Schloss bis zum Museum hinunterzubrettern – da, wo einst «Seifen-Kisten» hergestellt wurden. Lebendige Industriekultur!», sagt Marc Philip Seidel, Leiter Museum Burghalde.

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