Salzkorn: Was wir tun können

Kathrin Steinmann
Kathrin Steinmann

Waldbrände, Überschwemmungen, Hitze, Stürme – Extremwetterereignisse häufen sich. Seit Jahrzehnten wissen wir um das problematische Ausmass des vom Menschen angetriebenen Klimawandels, seit Jahren wissen wir, dass die Zeit drängt. Und nun erleben wir, wie die Auswirkungen der Klimakrise immer offensichtlicher werden.

Angesichts der Naturkräfte, angesichts der globalisierten Welt, deren Zusammenhänge nicht mehr fassbar sind, angesichts grosser Akteure, welche immense Auswirkungen generieren, stellt sich die Frage: Was können wir als Privatpersonen überhaupt noch tun?

Frust, Hoffnungslosigkeit oder Resignation liegen nahe. Aber sie sind keine Option. Denn es geht um unsere Lebensgrundlage. Und Tatsache ist: Wir alle können etwas tun.

Mit unseren Konsumentscheiden, unabhängig davon, ob es um Lebensmittel, andere Waren, Energie oder Mobilität geht, haben wir grossen Einfluss. Wenn wir diese Entscheide nicht allein fällen, sondern wenn alle einen Beitrag leisten, können unsere täglichen Konsumentscheide viel bewirken. Wie viel und was wir konsumieren hat in der Masse einen Einfluss darauf, wie viel und wie produziert, abgebaut und verbraucht wird.

Im Verein IG Klima-Zukunft Lenzburg haben sich engagierte Menschen zusammengefunden, welche sich mit verschiedenen Themen wie Mobilität, Infrastruktur oder Konsum auseinandersetzen. Dabei geht es darum, hier vor unserer Haustüre aktiv zu werden und einen Beitrag dazu zu leisten, die grösste Herausforderung unserer Zeit zu meistern. Die IG strebt politische Massnahmen wie auch den Austausch mit der Bevölkerung an, beispielsweise nächsten Monat an der Lega’22.

Anregungen, um vor Ort aktiv zu werden, werden in den kommenden Monaten auf der Webseite des Vereins gesammelt. So ist geplant, regelmässig Orte für klimafreundlichen Konsum in Lenzburg vorzustellen.

Gehen wir es gemeinsam an.

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