Rückblick auf gute Zusammenarbeit: «Gemeinsam haben wir viel erreicht»

Regionalpolizei Am Jahresrapport der Regionalpolizei Lenzburg vom Freitag, 10. Januar, im Burghaldenhaus schaute Repol-Kommandant Ferdinand Bürgi zurück auf ein ereignisreiches 2024 und auch nach vorne ins neue Jahr.

Präsent zum Abschied: Kommandant Bürgi überreichte Markus Basler eine noch funktionierende Parkuhr zum Abschied.Foto: Peter Winkelmann

Präsent zum Abschied: Kommandant Bürgi überreichte Markus Basler eine noch funktionierende Parkuhr zum Abschied.Foto: Peter Winkelmann

Beförderungen und Verabschiedungen am Jahresrapport der Regionalpolizei Lenzburg: Stadtweibel Markus Dietiker, Gianluca Meier, Kommandant Ferdinand Bürgi, Benjamin Röthlin, Markus Basler, Laura Schärer, Bryan Heini und Stephan Roth (v.l.n.r.). Auf dem Bild fehlt Marcel Brogle als beförderter Polizist.Foto:  Peter Winkelmann

Beförderungen und Verabschiedungen am Jahresrapport der Regionalpolizei Lenzburg: Stadtweibel Markus Dietiker, Gianluca Meier, Kommandant Ferdinand Bürgi, Benjamin Röthlin, Markus Basler, Laura Schärer, Bryan Heini und Stephan Roth (v.l.n.r.). Auf dem Bild fehlt Marcel Brogle als beförderter Polizist.Foto: Peter Winkelmann

Maskottchen «Hibou» und viel Geniessbares überreichte Bürgi an Pensionär Stephan Roth. Foto: Peter Winkelmann

Maskottchen «Hibou» und viel Geniessbares überreichte Bürgi an Pensionär Stephan Roth. Foto: Peter Winkelmann

Es ist mir eine besondere Ehre, euch hier im Burghaldenhaus begrüssen zu dürfen, auch weil ich heute zum letzten Mal vor euch stehen darf, um gemeinsam auf das vergangene Jahr zurückzublicken und um einen Ausblick aufs laufende Jahr zu werfen», begann er seine Ansprache mit Hinweis auf seine anstehende Pensionierung im Herbst vor rund 30 Kolleginnen und Kollegen und in Anwesenheit von Stadtrat und Stadtweibel.

«Gemeinsam haben wir viel erreicht und es gab viele schöne Momente», lobte Bürgi die tolle Zusammenarbeit im Team. «Denn dank Spürsinn und dem unermüdlichen Einsatz sind uns einige Straftäter ins Netz gegangen und es ist auch eine beachtlich grosse Anzahl von nicht fahrfähigen Fahrzeuglenkern aus dem Verkehr gezogen worden. Die Hauptarbeit lag aber in der Bearbeitung von häuslicher Gewalt, Ruhestörungen, Streitdrohungen, Hilfeleistungen, Hotspotkontrollen, unzähligen Tierfällen, gefolgt von Tausenden Telefonanrufen und E-Mails, die bearbeitet werden mussten. Mit eurer Präsenz in den Quartieren habt ihr das Sicherheitsgefühl bei unseren Bürgerinnen und Bürgern aufrechterhalten und gestärkt.»

Ein Meilenstein im vergangenen Jahr war für Bürgi der Grossratsentscheid zur Fortführung des dualen Polizeisystems, das die Zusammenarbeit zwischen der Regional- und der Kantonspolizei zielgerichteter und effizienter gestalten kann. Ein weiteres Highlight war die Anschaffung von Tasern, denn sie sind ein effizientes und zeitgemässes Hilfsmittel zur Gefahrenabwehr, wo Worte und physische Kraft nicht mehr ausreichen.

Verabschiedungen in den Ruhestand

Nach diversen Gratulationen und Beförderungen von vier Aspiranten zu Polizisten und von Laura Schärer zum Korporal durfte Bürgi zwei Kollegen speziell verabschieden. Markus Basler diente 37 Jahre als Polizist hier in Lenzburg und ist dabei Zeuge von zahlreichen Veränderungen geworden: «Vom Landjäger mit Sturmlaterne bis zum neuzeitlichen KI- und drohnenbegleitenden Polizisten. Deine Laufbahn mit diversen Beförderungen bis hin zum Feldweibel ist das Resultat eines grossen Engagements, immer zum Wohl unserer Bürger», fasste Bürgi die Laufbahn von Basler zusammen und überreichte ihm eine immer noch funktionierende alte Parkuhr.

Stephan Roth stand 38 Jahre lang, davon 18 Jahre in Lenzburg, als Polizist im Dienst der Sicherheit. Er war viele Jahre als Verkehrsinstruktor tätig und hat in dieser Zeit in 9935 Lektionen über 78000 Schülerinnen und Schülern das ABC der Verkehrssicherheit beigebracht. Bürgi überreichte ihm das Maskottchen «Hibou», geschmückt mit der speziellen Startnummer 63.

Auch für Stadtrat Sven Ammann bedeutet die tolle Zusammenarbeit mit der Repol sehr viel – auch wenn die Meinungen und Ansprüche hin und wieder auseinandergehen. Der Stadtrat wisse aber genau, was die Repol für die Bevölkerung leistet und dass es ohne die Regionalpolizei gar nicht geht: «Gebt weiterhin auf uns acht» war sein Wunsch mit Ausblick ins Jahr 2025.

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