Rück- und Ausblick an Regionalschule

Der traditionelle Neujahrs-Apéro der Regionalschule Lenzburg bot Gelegenheit zum Dank – gerade in einer Institution, die nicht nur im übertragenen Sinn eine Baustelle ist.

Tafelübergabe: Am Neujahrs-Apéro der Regionalschule Lenzburg überreichte Schulleiter Reto Kunz dem umgezogenen Bezirksschulleiter Emil Klaus die Originaltafel vom ehemaligen Bezirksschulhaus. Foto: tf
Tafelübergabe: Am Neujahrs-Apéro der Regionalschule Lenzburg überreichte Schulleiter Reto Kunz dem umgezogenen Bezirksschulleiter Emil Klaus die Originaltafel vom ehemaligen Bezirksschulhaus. Foto: tf

Erstmals fand der mittlerweile traditionelle Neujahrs-Apéro der Regionalschule Lenzburg im dafür bestens geeigneten Foyer des Oberstufenzentrums Lenzhard statt. Der Anlass soll Gelegenheit bieten, um Danke zu sagen, hielt Schulpflege-Präsidentin Susanne Buri in ihrer Ansprache fest.

Viele der rund 200 Lehrpersonen, die bei der Regionalschule Lenzburg tätig sind, nahmen die Einladung an und stiessen in ungezwungener Atmosphäre untereinander und mit den Mitgliedern von Schulleitung und Schulpflege auf das neue Jahr an.

Schulpflege-Präsidentin Buri nahm ein Bild aus ihrer Einschätzung am letzten Examenessen auf. Vieles im Bereich Bildung und Schule sei in Bewegung geraten. Besonders die Lehrkräfte seien stetigen Herausforderungen ausgesetzt: Zuerst in der täglichen Arbeit mit den Jugendlichen im Schulzimmer («alle Kinder dürfen von uns eine Starthilfe ins Leben erwarten»), dann auch in Form von politischen Herausforderungen. Auch hier dominiert bei Buri der Optimismus: «Salopp ausgedrückt, werden wir auch dies schaukeln.»

Die in der Politik oft zitierte «Baustelle Schule» erleben die Lenzburger Lehrer gegenwärtig auch wortwörtlich. Im letzten Jahr wurde das Oberstufenzentrum Lenzhard fertiggestellt und bezogen; 2017 sind nun Sanierungen im Komplex Angelrain an der Reihe. «Die Rochade mit den neuen Standorten ist letztes Jahr sehr gut über die Bühne gegangen. Dank guter Vorbereitung haben wir die Züglete gut gemeistert», so Buri.

Die Präsidentin räumte ein, dass die Neuorganisation auch zu «emotionalen Belastungen» geführt habe. Eine solche, im Zusammenhang mit der Tatsache, dass das Bezirksschulhaus nun kein Bezirksschulhaus mehr ist, linderte Schulleiter Reto Kunz, indem er Emil Klaus, dem Leiter der Bezirksschule, als Erinnerung an seine frühere Wirkungsstätte die demontierte Original-Hausbeschriftung überreichte.

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