Post aus Aarau: Dankbarer Rückblick auf 13 Jahre in der kantonalen Politik

Barbara Portmann
Barbara Portmann

Alle vier Jahre gilt es, bei den vom Grossen Rat gewählten Gremien wie Obergericht, Bankrat der AKB und Erziehungsrat Gesamterneuerungswahlen durchzuführen. Um genügend Raum für Vorstellungsgespräche in den Fraktionssitzungen zu haben, fand nur eine halbtägige Grossratssitzung statt. Der Morgen war für die Diskussionen in den Fraktionen reserviert. Die weitestgehend unbestrittenen Wahlen werden nächste Woche stattfinden.

Ombudsstelle gab zu reden

Zu diskutieren gab die Einführung eines neuen Gesetzes über eine Ombudsstelle. Eine Ombudsstelle soll Anliegen der Bevölkerung entgegennehmen, klären und vermitteln. Die FDP stellte einen Nichteintretens-Antrag, da sie ebenso wie die SVP das Gesetz als unnötig erachtet. Die vermittelnde Scharnier-Wirkung einer Ombudsstelle wurde jedoch von sämtlichen anderen Fraktionen des Parlaments als zielführend und wirksam erachtet. Das Parlament entschied sich, den Geltungsbereich nicht auch noch auf die Spitäler und die Pensionskasse auszudehnen. Der Gesetzesentwurf wurde in erster Lesung beschlossen.

Mit der Sitzung vom Dienstag trete ich nach über 13 Jahren aus dem Grossen Rat zurück. Mit grosser Dankbarkeit darf ich auf eine sehr interessante politische Tätigkeit auf kantonaler Ebene zurückblicken. Insbesondere geprägt wurde sie durch das Präsidium der GLP-Fraktion, welches ich seit 2013 innehaben durfte.

Der Austausch mit anderen Parteien im Ratsbüro, dem Regierungsrat und mit Parlamenten anderer Kantone war sehr bereichernd. Nun freue ich mich durch mehr verfügbare Zeit dem Stadtratsamt in Lenzburg widmen zu können.

 

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