Optimismus ist zurück – trotz allem
Unihockey Mit einem 5:3-Sieg gegen Sursee beendete Aargau United am vergangenen Sonntag die 2.-Liga-Saison. Nach einem miserablen Saisonstart wurde erneut nichts mit dem grossen Ziel, den Aufstieg anzupeilen. Es blieb schliesslich Rang 6 in der 10er-Gruppe.

Nächste Saison will die in Lenzburg domizilierte Truppe wieder angreifen. «Wir wollen in die Top 3», so Sportchef Raffael Reusser. Ob mit oder ohne den aktuellen Trainer Randy Bongaards, ist offen.
Seit der Gründung von Unihockey Aarau United (UAU) im Jahr 2014 – dem Zusammenschluss der Vereine Lenzburg, Bremgarten und Wohlen –, kennt man nur ein Ziel: den Aufstieg in die 1. Liga. Doch Jahr für Jahr muss ebendieses Ziel früher oder später revidiert werden. So auch in der zu Ende gegangenen Saison 2018/2019.
Nachdem von den ersten fünf Partien deren vier verloren gingen, waren die vorderen Ränge schnell einmal ausser Reichweite. «Dabei hat die Mannschaft immer wieder mal gezeigt, wozu sie eigentlich fähig wäre», so Sportchef Raffael Reusser. Beispielsweise beim überraschenden 5:3-Erfolg über Gruppensieger Waldenburg Eagles (bemerkenswertes Detail: Die Baselbieter verloren letzte Saison nur gerade zwei Partien). Es gab aber eben auch die fatalen Aussetzer wie die beiden Niederlagen gegen die bescheidenen Crusaders Zürich. Das 5:7 in der vorletzten Runde gegen den Tabellenletzten Brugg bezeichnet Reusser nicht weniger als «eine Katastrophe». Nach 34 Minuten lag UAU da schon mit 1:5 hinten.
Rückkehrer machen Mut
Tempi passati. «Wir wollen wieder angreifen», sagt Sportchef Reusser. Gründe für Optimismus gibt es einige. Da wäre einmal der Coach. Mit der Arbeit von Randy Bongaards sei man in der vergangenen Saison grundsätzlich zufrieden gewesen, trotz des ausgebliebenen sportlichen Erfolgs. Auf die Frage, ob Bongaards demnach auch in der kommenden Spielzeit an der Bande stehen wird, zuckt Vereinspräsident Adrian Meyer am Rande des Saisonschlussspiels gegen Sursee nur die Schultern: «Das wird sich in nächster Zeit weisen.»
Dass in den vergangenen Monaten zwei ehemalige UAU-Junioren aus einem U21-Leistungsteam in den Verein zurückkehrten – Joel Gisler von Zug United und Joel Bouilloux von den Grasshoppers –, macht den Aargauern Mut. «Das soll unser Weg sein, weitere ehemalige Nachwuchsspieler zurückzuholen», so Sportchef Reusser. Bei GC, Lok Reinach und auch bei NLB-Spitzenklub Basel tummeln sich Kandidaten.
U18-Junioren auf Rang 3
Junioren Vier Nachwuchsteams spielen in den Farben von Unihockey Aargau United (UAU) auf dem Grossfeld. Die U21B-Junioren kamen in ihrer Meisterschaftsgruppe unter zehn Teams nur auf Rang 9 und müssen nun um den Ligaerhalt stechen. Über Erwarten gut lief es den U18B-Junioren. Sie schlossen die Saison auf dem ausgezeichneten dritten Schlussrang in ihrer Gruppe ab. Die U16B-Junioren schliesslich landeten mit nur drei Siegen aus 14 Partien auf dem letzten Rang in ihrer Gruppe. Und die Jüngsten, die U14B-Junioren, schlossen die Saison auf dem ansprechenden dritten Schlussrang ab. (rubu)



