Nur Gewinner bei Souvenir-Wettbewerb

Vorgestern Dienstag fand die Präsentation jener Lenzburger Souvenirs statt, welche im vom Verein Pro Lenzburg lancierten Wettbewerb die Plätze 1 bis 3 belegt hatten.

Drei erste Preise: Agnese Fanconi (ganz links) und René Bossard vom Verein Pro Lenzburg freuten sich mit den Preisgewinnerinnen Sabrina Dell’Aquila, Maja Weber, Marion Kaspar und Marianne Bättig; fehlend Michael Kyburz. Foto: Pia Weber
Drei erste Preise: Agnese Fanconi (ganz links) und René Bossard vom Verein Pro Lenzburg freuten sich mit den Preisgewinnerinnen Sabrina Dell’Aquila, Maja Weber, Marion Kaspar und Marianne Bättig; fehlend Michael Kyburz. Foto: Pia Weber

Sozusagen eine Videobotschaft aus dem Militär sandte Michael Kyburz. Darin stellte er ein kleines Leuchtschloss vor, das mit Rechaudkerzen bestückt durch die ausgeschnittenen Fenster ein sehr dekoratives, warmes Licht-SchattenSpiel verbreitet. Es kann zusammengefaltet samt blauer Schreibkarte in ein durchsichtiges Couvert gesteckt und verschickt werden. Eine zweite Version aus Metall ist samt Kerzen in einer Schachtel enthalten.

Marianne Bättig und Marion Kaspar haben ihrem Souvenir eine eigene, auf Ausflügen und Reisen bereits erprobte Erfindung zugrunde gelegt: zwei ineinandergeschobene untere Teile kleiner PET- Flaschen, welche zwei in eine auch als kleines Tischtuch dienende Serviette eingerollte Gläser enthalten. Das Ganze haben sie für den Wettbewerb weiterentwickelt. Gläser und Serviette ziert eine blaue Weltkugel. Die Serviette stellt so gleichzeitig das Lenzburger Wappen dar, aber mit der Aufschrift «Von Lenzburg in die Welt hinaus und wieder zurück». Mit einem Leporello zeigten sie die verschiedenen Nutzungszwecke.

Sabrina Dell’Aquila und Maja Weber stellten ihr Werk mit einem Sketch ins richtige Licht als zwei Frauen, welche auf ihrer Reise nach Lenzburg kommen und nach einem geeigneten Souvenir su-chen. Sie finden Säcklein mit Lenzburger Guetsli in Form des Lenzburger Wappens. Die äussere Verpackung zeigt auf der Vorderseite das mit Tusche gezeichnete Schloss oder den Esterliturm und kann abgetrennt und als Postkarte verschickt werden, auf der anderen Seite ist der Lageplan der Sehenswürdigkeit aufgezeichnet. Die Guetsli konnten an Ort und Stelle probiert werden.

Der Wettbewerb stiess auf ein grosses Echo, freute sich Philipp Anliker, der Präsident des Vereins Pro Lenzburg. 67 Ideen sind eingereicht worden, etwa 800 Personen haben abgestimmt. Die Projekte werden nun von Pro Lenzburg zur Verkaufsfertigkeit weiterentwickelt. An der Lega im Oktober werden sie präsentiert.

Die letzten nicht ausgezeichneten Wettbewerbseingaben können nur noch während einer kurzen Zeit abgeholt werden.

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