Neues Jugendarbeiter-Duo
Eveline Zeder und Benjamin Pfeuti heissen die neuen Jugendarbeiter der Stadt Lenzburg. Seit den Sommerferien haben sie sich eingearbeitet; jetzt gehts an der Front los.

Seit 2012 ist die Jugendarbeit in Lenzburg mit 120 Stellenprozenten dotiert. Neu besetzen Eveline «Evi» Zeder und Benjamin «Beni» Pfeuti je 60 Stellenprozente. Die beiden neuen Jugendarbeiter harmonieren gut. Diesen Eindruck bekommt man im Gespräch rund zwei Monate nach dem Stellenantritt.
Die Harmonie ist wohl nicht zufällig. Beide – sie 30-jährig, er zwei Jahre älter – sind im gleichen Dorf, Buchs, aufgewachsen, wohnen nun in Suhr und Rupperswil – und beide haben je zwei Kinder.
In den ersten Wochen an der neuen Stelle haben sich die beiden Jugendarbeiter mit den lokalen Verhältnissen vertraut gemacht. Dabei haben sie nicht nur die Mitglieder der Fachgruppe Jugend kennen gelernt, sondern sich in Klassenbesuchen und auf den Pausenplätzen den Jugendlichen vorgestellt.
«Wichtig ist, dass man ein Vertrauensverhältnis zu den Jugendlichen aufbaut», so Zeder, die Kinder sollen spüren, dass die Jugendarbeiter «mehr zulassen als andere Erwachsene». Man habe «eine gute Basis vorgefunden; die Jugendarbeit ist hier gut positioniert», so Pfeuti: «Darauf können wir aufbauen.»
Bisheriges und Neues
Wie Rennpferde vor dem Start wirken die Lenzburger Jugendarbeiter in der letzten Herbstferienwoche: «Wir sind froh, dass es nun endlich losgeht. Dabei werden die bisherigen Angebote für Jugendliche zwischen 12 und 18 Jahren fortgeführt. Zentrale Punkte sind der Jugendtreff im «Tommasini» jeden Mittwoch von 13 bis 18 Uhr und jeden Freitag von 18 bis 22 Uhr und Midnight-Sports in der Doppelturnhalle Lenzhard jeden Samstag von 20 bis 23 Uhr.
Hier werden die Jugendlichen «organisatorisch involviert», will heissen, dass sie mitarbeiten können und so Verantwortung übernehmen. «Roundabout» (Tanzgruppe für weibliche Jugendliche) und Sackgeldjobs sind Projekte, die neben den üblichen Auskunfts- und Anlaufangeboten ebenfalls weiterlaufen. «Wir sind immer da, wenn die Jugendlichen uns brauchen», halten die neuen Jugendarbeiter fest.
Und sie sind offen, haben Ideen für Neues. Im nächsten Sommer sind beispielsweise eine mobile Streetsocceranlage und der vermehrte Einbezug des Hammerparks vorgesehen.



