Mütter- und Väterberatung wird ab 2018 neu organisiert
Die Stadt Lenzburg kauft die Dienstleistung der Mütter- und Väterberatung ab nächstem Jahr neu ein. Für die Betroffenen ändern sich nur die Ansprechpartner.

Sie bieten den Eltern bei der Geburt von neuen Erdenbürgern Hilfe an. Jede Gemeinde muss eine Mütter- und Väterberatung anbieten. Die Stadt Lenzburg bezog diese Dienstleistung bisher beim Gemeindeverband «Soziale Dienstleistungen Region Lenzburg». Weil die Stadt die andern sozialen Bereiche selbst betreut, war sie beim Gemeindeverband nur Kunde und nicht mitbestimmendes Mitglied.
Wie die zuständige Stadträtin Heidi Berner an einer Orientierung ausführte, sei zudem der Preis «relativ hoch» gewesen, weshalb die Stadt «eine andere Lösung gesucht» habe. Diese wurde ab dem nächsten Jahr gefunden durch den Bezug der Dienstleistungen beim Verein Mütter- und Väterberatung Region Aargau Plus mit Sitz in Hirschthal. Diese Organisation ist gemäss ihrer Geschäftsleiterin Doris Feusi die zweitgrösste ihrer Art im Kanton und betreut mit 8 Beraterinnen an 22 Beratungsstellen Jungeltern in 20 Gemeinden. Gemäss Michael Gruber, dem Leiter Soziale Dienste, ist die neue Lösung für die Stadt Lenzburg wegen der Abgeltung durch einen fixen Beitrag pro Einwohner berechenbarer und günstiger: «Wir müssen sparsam mit unseren Ressourcen umgehen.»
Für die Mütter (die den Grossteil der Ratsuchenden ausmachen) ändert sich in Lenzburg nicht viel. Die Beratungsstelle befindet sich im Familienzentrum; Termine kann man jeweils donnerstags zwischen 9 und 16 Uhr vereinbaren. Neu sind Sheila Wehrli und Evelyne Guidi die Ansprechpersonen.



