Maria steht im Mittelpunkt
In der vorweihnachtlichen Hektik bietet das Museum Burghalde mit dem Anlass «Marienbilder und Marienklänge» am 4. Dezember eine wohltuende Auszeit an.
Adventsausstellungen hüben und drüben, Weihnachtsessen, Geschenkeinkäufe ... Beschäftigungen, welche das Alltagsleben in der vorweihnachtlichen Zeit prägen. Am 4. Dezember ist Gelegenheit gegeben, dem Trubel für einige Augenblicke zu entfliehen, sich etwas entschleunigen zu lassen. Mit «Marienbilder und Marienklänge» werden die Besucher des Museums Burghalde in die Welt der Ikonenbilder entführt. Die Sammlung ostkirchlicher Kunst im Burghaldenmuseum in Lenzburg ist die einzige permanent gezeigte Ikonenausstellung in der Schweiz.
Der 4. Dezember steht ganz im Zeichen der Gottesmutter Maria. «Der Anlass passt nicht nur wegen der Weihnachtstage in diese Zeit, am 8. Dezember findet zudem das Hochfest der katholischen Kirche, Maria Empfängnis, statt. Ein Festtag, welcher in der heutigen Hektik kaum mehr Beachtung findet», stellt Christine von Arx, Museumsleiterin, fest. Die Marienbilder in der Sammlung des Museums werden mit der Kunstmalerin und Restauratorin Nina Gamsachurdia betrachtet und gedeutet. Eingebettet wird der Rundgang mit musikalischen Darbietungen des Gambentrios Coperario und der Sopranistin Julia Siegwart. Gambe ist die Bezeichnung für eine Knie- oder Schossgeige. Es werden Stücke von Jakob Arcadelt (1507–1568) sowie Tomas Luis de Victoria (1548– 1611) gespielt. Es ist aber auch Zeit gegeben, sich von der ganzen Pracht der Ikonen gefangen nehmen zu lassen. Der Anlass selber dauert ca. eine halbe Stunde.
«Marienbilder und Marienklänge», Sonntag, 4. Dezember, 15 Uhr, Museum Burghalde.
10 Franken für Führung (Dauer ca. 30 Minuten) und Eintritt.







