«Lucy» bereit für die Reise
Das Museum Burghalde wird bald umgebaut. Die Räumung der alten Sammlung verläuft planmässig.
Während im Vorraum «Lucy», die Ur-Lenzburgerin, auf einer Palette auf den Auszug wartet, läuft in den Ausstellungsräumen der Schlussspurt: Wie beim Ausverkauf heisst es «Alles muss raus». Penibel genau werden alle Sammlungsgegenstände des Museums Burghalde in Datenbanken registriert, fotografiert, beschriftet und sorgfältig in sichere Zügelkisten verpackt.
Die bisherigen Sammlungen machen Platz. Das Museum frischt sich auf. Im Herbst 2018 erstrahlt die «Burghalde» in neuem Glanz mit neuem Ausstellungskonzept. Damit die ehrwürdigen Räume umgebaut werden können, müssen sie ganz geleert werden. Dies bedingt viel Arbeit, soll doch nichts verloren gehen. Jedes Teil, ob «Lucy» oder kleine Pfeilspitze, wird erfasst und mit einer eigenen Inventarnummer versehen. Nur bedingt kann man auf bisherige Zettelkästen zurückgreifen. «Die Sammlung ist historisch gewachsen; wir finden nun Sachen, deren Herkunft wir nur bedingt zurückverfolgen können», so Museumsleiterin Christine von Arx.
Die Museumsverantwortlichen sind froh, bei diesen aufwendigen Arbeiten auf die Unterstützung der Kantonsarchäologie zählen zu können. Beim Transport an einen sicheren Ort in der Region hilft die Kulturgüterschutzabteilung des Zivilschutzes. Der Zivilschutz ist nächste Woche für die letzten Schritte der Räumung verantwortlich. Im Juni startet dann der eigentliche Umbau.
Das Museum Burghalde verschwindet jedoch nicht ganz vom Schirm: In der Seifi läuft das Angebot für Schulen weiter und am 19. Mai startet die Erlebniswerkstatt «Do it yourself».







