Lenzburger Rapsöl: Ein einzigartiges Geschmackserlebnis

<em>Bereit:</em> Lukas Häusler und Marie-Laure Mottier mit dem fertig abgefüllten Rapsöl. Foto: zvg
<em>Bereit:</em> Lukas Häusler und Marie-Laure Mottier mit dem fertig abgefüllten Rapsöl. Foto: zvg

Landwirtschaft Eben noch stand der Raps in voller Blüte auf dem Gexi, nun ist er geerntet und verarbeitet. Letztes Wochenende stand das fertige Öl auf dem Mooshof Lenzburg bereit zur Übergabe an die Mitglieder des Vereins Solidarische Landwirtschaft (Solawi) Lenzburg.

«Es freut uns sehr, den Vereinsmitgliedern das fertig verarbeitete Bio-Rapsöl überreichen zu dürfen», erzählt Marion Sonderegger, Betriebsleiterin vom Mooshof in Lenzburg. «Das Öl schmeckt fantastisch. Leicht nussig und extrem frisch.» Genau, wie sie es sich erhofft hätten, ergänzt Lukas Häusler, ebenfalls Betriebsleiter vom Mooshof, und serviert das neue Öl auf einem Teller, zusammen mit Brot zum Dippen.

Man habe auswählen können, ob man sein Öl in praktischen Halbliter-Flaschen oder in der günstigeren Bag-in-Box-Variante erhalten möchte. «Bestimmt möchten einige Mitglieder ihren Liebsten zu Weihnachten eine Flasche dieses Öls schenken. Dafür sind die hübsch etikettierten Flaschen ideal», so Sonderegger.

Die Mitglieder konnten an diesem Wochenende ihren Ölanteil direkt auf dem Mooshof abholen. «Der persönliche Kontakt zu den Konsumenten bereitet uns grosse Freude. Es ist gut zu wissen, für wen wir produzieren. Auch zeigen uns die direkten Rückmeldungen stets, woran wir bei den Kunden sind», sind sich die beiden Landwirte einig.

Auch Solawi-Vereinspräsidentin Marie-Laure Mottier ist an diesem Tag auf dem Hof anwesend. «Ein spezieller Moment», meint sie. «Nach der Erarbeitung eines neuen Projekts ist es schön, das Ergebnis zu sehen und von so einem positiven Geschmack überrascht zu werden. Als Apéro mit Brot oder über einen frischen Salat ist das Öl wirklich sehr empfehlenswert.»

Der Verein hat noch zwei andere Projekte, «mooshofbrot» und «mooshofdinkel», im Angebot. Entsprechend den Bedürfnissen der Mitglieder wird das Projekt «mooshofbrot» per Anfang 2019 in «mooshofbrot» und «mooshofzopf» aufgeteilt, wie die Präsidentin erklärt. Neu müsse niemand mehr Velo fahren, der nicht wolle. «Wir regeln dies ab 2019 über die Bezahlung: Wer nicht ausfahren will, kann etwas mehr für sein Abo bezahlen, dafür erhält jemand, der öfter als erforderlich ausfährt, sein Abo günstiger.» Auch könne man nun Zopf und Brot einzeln abonnieren. Dies erfülle mehr die Bedürfnisse der Teilnehmer. (mlm)

Mehr Infos: www.solawi-lenzburg.ch.

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