«Lenzburg» soll überall sein
Bis Ende Februar können von allen Interessierten Projekte eingereicht werden, wie das Lenzburger Souvenir aussehen könnte. Der Ideenwettbewerb Lenzburger Souvenir wurde vom Verein Pro Lenzburg ins Leben gerufen.

Den Wunsch, etwas Nachhaltiges, ein eigentliches Lenzburger Wahrzeichen zu kreieren, gibt es schon länger. Mit dem Ziel, dass dann Kunden, Freunde und Touristen dieses Souvenir in die Welt hinaustragen», sagt Philipp Anliker, Präsident vom Verein Pro Lenzburg. Allerdings denke man dabei nicht an bedruckte T-Shirts, Kugelschreiber oder Schlüsselanhänger. Ansonsten ist man jedoch offen, ob dieses Souvenir ein Lebensmittel, Gebrauchsgegenstand oder Kunstwerk ist. «Es darf auch etwas sein, was es in irgendeiner Form schon einmal gab», umreisst Anliker den Ideenwettbewerb. Bewusst haben die Initianten nicht allzu viele Vorschriften gemacht, wie das Souvenir aussehen könnte, um der Kreativität freien Lauf zu lassen. Zwingende Vorgaben sind jedoch, dass der «Gegenstand» leicht mit einer Hand getragen werden kann, vielerorts öffentlich sichtbar ist und die Produktionskosten pro Stück maximal 20 Franken betragen.
Ideen kommen ins Schaufenster
Vorschläge für ein mögliches Souvenir können noch bis zum 28. Februar beim Tourismus Büro Lenzburg eingereicht werden. Dies kann in Form von Skizzen, Videos, Modellen, Mustern und/oder einer gut nachvollziehbaren Beschreibung erfolgen. Auch eine Grobschätzung der Produktionskosten gilt es, beizulegen. Nach der Eingabefrist wird der Vorstand von Pro Lenzburg alle eingereichten Projekte ei-ner «Machbarkeitsstudie» unterziehen. «Nur Vorschläge, die machbar sind, kommen in die nächste Runde», sagt Anliker. In der Runde zwei können alle, die möchten, ihre Favoriten wählen. «Wir werden die ausgewählten Ideen in einem Schaufenster in der Rathausgasse ausstellen. Abstimmen kann man dann per SMS oder schriftlich. An dieser Lösung arbeiten wir noch.» Die favorisierten Ideen landen schliesslich vor einer Jury, bestehend aus Vertretern von Kultur, Wirtschaft und Stadt.» Wer es auf Platz 1 schafft, darf 1000 Franken sein eigen nennen, Platz 2 und 3 werden mit 500 bzw. 250 Franken honoriert.
Wie solls weitergehen?
Wie es nach der Prämierung mit dem Souvenir genau weitergeht, ist noch offen. Solange man nicht weiss, um was es sich handelt, können keine weiteren Schritte geplant werden. Ungeklärt ist zudem, ob man es selber produziert und vertreibt oder an ein Unternehmen abtritt. «Schön und wünschenswert wäre, wenn dieses neue Produkt von allen mitgetragen wird und in Hotels und Geschäften aufliegt», sagt Anliker. Alle Informationen zum Ideenwettbewerb und zum Verein Pro Lenzburg findet man unter www.prolenzburg.ch/projekte



