Keine «Filterblase» im Lenzburger Burghaldenhaus
Anlässlich der Zusammenkunft der Gemeindeammänner und ihrer Kanzler aus dem Bezirk Lenzburg am Chlausmarktdonnerstag konnte Stadtammann Daniel Mosimann Regierungsrat Stephan Attiger begrüssen. Vorgängig jedoch sinnierte Mosimann über das Wort des Jahres «Filterblase»: «Ich verspreche Ihnen, dass wir hier in der Burghalde davor gefeit sind». Eher könne man von Dichtestress sprechen, welcher jedoch für die Anwesenden gewohnt ist, Jahr für Jahr sitzt man eng beieinander, um gemeinsam den Ausführungen des Referenten und des Chlausberichtes zu folgen. «Die einen oder anderen scheinen es zu geniessen», meinte Mosimann schmunzelnd. Der Anlass wird von Ammännern wie Gemeindeschreibern gleichermassen geschätzt, ist es doch wohl die einzige Zusammenkunft ohne Traktandenliste. Da rückt man gerne etwas näher zusammen.
Für den Regierungsrat war es in Lenzburg in diesem Jahr nicht der erste Auftritt, bereits am 1. August hatten die Lenzburger das Vergnügen. Er zeigte sich bezüglich der Lenzburger Probleme sattelfest. Ob es um die Gefahrenzone Bahnhof geht oder um die Verzögerung beim Baustart beim Knoten Neuhof. Doch nicht bierernst, sondern mit viel Witz unterhielt der Regierungsrat die Anwesenden. Wie gut man sich versteht, manifestierte sich auch darin, dass der Stadtrat kurzerhand vor einiger Zeit den Stadtchlaus an den Grossen Rat auslieh.
Nun, rechtzeitig war der Stadtchlaus retour, sodass dieser im «Dichtestress des Burghaldenhauses» über die Geschehnisse im Bezirk berichten konnte. Für die einen oder anderen etwas gar kurz, war man doch mit dem traditionellen Wurstweggen und Chäschüechli für längeres Zuhören gewappnet. ST







