«Ich möchte Umweltbildung erlebbar machen»

Umwelttag Umweltbildung ist Teil des Lehrauftrags an öffentlichen Schulen. Max Chopard-Acklin, Leiter der Fachstelle Umwelt, möchte seinen Teil dazu beitragen. Theorie hat ihre Berechtigung. Allerdings sollen die Themen möglichst auch erlebbar vermittelt werden.

Max Chopard-Acklin führte eine der Klassen durch die Umweltarena und erläuterte das Thema Nachhaltigkeit. Foto: zvg

Seit der Schaffung der Fachstelle Umwelt hat sich in Lenzburg einiges getan. Das beschauliche Städtchen ist quasi auf der Zielgeraden Richtung Legislaturziel Gold Label als Energiestadt – sofern die Politik das Ziel auch wirklich erreichen will. Ein Auftrag der Fachstelle ist von Beginn weg die Umweltbildung. Nicht nur Erwachsene, sondern auch Kinder und Jugendliche sollen informiert werden. Max Chopard-Acklin zeichnet als Leiter der Fachstelle mit besonderer Verantwortung. «Ich möchte Umweltbildung erlebbar machen», erklärt er. Mit gut 100 Schülerinnen und Schülern plus deren Lehrpersonen verbrachte er kürzlich einen Umwelttag in der Umweltarena Spreitenbach.

Für Sechstklässler verständlich gemacht

Die Umweltarena gibt Einsicht in eine komplexe Materie. Für Sechstklässler kann das schon ein wenig anstrengend sein. Susanna Bandari von der Schule Angelrain spricht aber ein grosses Lob an Max Chopard-Acklin und sein Team aus: «Sie haben die Themen wirklich verständlich erläutert.» Insgesamt waren es vier Sechstklassen, die dem Umwelttag beiwohnten. Ein besonderes Highlight sei der Fahrzeug-Parcours gewesen, berichtet sie weiter. Finanziert wurde der Umwelttag aus dem Budget der Fachstelle Umwelt und nicht aus dem der Schule. Diese übernahm Logistik und Transport.

Das unbekannte Wasserkraftwerk

Weiter erlebte Ende Juni eine Primarschulklasse praktische Umweltbildung bei der Besichtigung des Wasserkraftwerks Hämmerli der Firma Entegra Wasserkraft AG am Aabach. Vielen Kindern sei nicht bewusst gewesen, dass Lenzburg überhaupt ein Wasserkraftwerk habe, erzählt Susanna Bandari. «Wir haben das Kraftwerk besucht, da wir Wasserkraft gerade im Unterricht behandelten.» Begleitet und informiert über die praktische Wasserkraftnutzung in Lenzburg wurden sie dabei vom zuständigen Anlagewart Richard Furter und vom Verantwortlichen der städtischen Fachstelle Umwelt.

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