Grundsteinlegung und Generalversammlung

Alterszentrum: Obere Mühle Mit der symbolischen Grundsteinlegung passierte das Projekt «OMA 2020» für 42 Alterswohnungen einen «wichtigen Meilenstein», wie Verwaltungsratspräsidentin Heidi Berner festhielt. Die GV des Trägervereins fand auf dem Korrespondenzweg statt.
Vertreter von Baukommission und Verwaltungsrat sowie weitere Involvierte fanden sich am letzten Freitag zusammen, um im künftigen Untergeschoss des Projektes «OMA 2020» die symbolische Grundsteinlegung für die neuen Alterswohnungen vorzunehmen.
Pläne für den Alterswohnungsneubau, der die drei bestehenden Pavillons ersetzen wird, sowie weitere aktuelle Dokumente (etwa die omnipräsenten Coronawarnplakate) wurden in die Zeitkapsel eingeschlossen, die Verwaltungsratspräsidentin Heidi Berner und Architektin Maja Stoos im Keller platzierten.
Berner bezeichnete den Anlass als «wichtigen Meilenstein» der Baugeschichte. Diese hatte, wie sie extra nachgeschaut hatte, im Jahr 2014 ihren Anfang: «Es braucht halt einen langen Schnauf», folgerte die Präsidentin. Zufrieden, dass die Realisierungsphase endlich angelaufen ist, sagte Stoos: «Wir Architekten haben grosse Freude am Planen, aber auch Freude am Bauen.»
Das fünfeckige und viergeschossige Bauwerk soll bereits in einem Jahr bezugsbereit sein.
Grosse schriftliche Beteiligung
Mehr als ein Drittel aller Mitglieder der Trägerschaft, des Vereins für Alterswohnheime der Gemeinde Lenzburg, füllten den Antwortbogen für die schriftliche Teilnahme an der Generalversammlung aus, den sie mit dem Jahresbericht und weiteren Dokumenten zugesandt bekommen hatten. Dies entspricht einer Rekordbeteiligung.
Wegen Coronamassnahmen war eine Generalversammlung am 17. Juni nicht möglich. Der Vorstand holte deshalb die Entscheide auf dem Korrespondenzweg ein. Der Rücklauf übertraf die Erwartungen bei weitem. Von den total 513 Mitgliedern trafen sage und schreibe 185 Antwortbogen termingerecht ein. Fast alle stimmten den Anträgen des Vorstands zu, nur bei einzelnen Fragen gab es Enthaltungen, aber keine einzige Nein-Stimme.
Gut durch Krise gekommen
Die Generalversammlung ist jeweils auch ein geselliger Anlass, bei dem etliche noch lange im «Mülikafi» sitzen bleiben. Der Vorstand wird die Vereinsmitglieder deshalb zum geselligen Teil der Versammlung einladen, sobald dies wieder gefahrlos möglich ist.
Die Informationen über die beiden Tochtergesellschaften, die Alterszentrum Obere Mühle AG und die Obere Mühle Alterswohnungen AG, mussten die Vereinsmitglieder dieses Jahr dem Jahresbericht entnehmen. Dabei war die Pandemie ein wichtiges Thema. «Wir sind sehr dankbar, dass das Alterszentrum dank umfassendem Sicherheitskonzept und dessen Umsetzung bisher gut durch die Krise gekommen ist», steht da. (tf)



