Fünf Beförderungen nach einem eher ruhigen Jahr

Regionalpolizei «Das Berichtsjahr verlief aus polizeilicher Sicht ohne gravierende Vorkommnisse.» Dieses positive Fazit für 2019 zog Ferdinand Bürgi als Leiter der Regionalpolizei (Repol) Lenzburg am Jahresschlussrapport im Burghaldenhaus am letzten Freitag.
Das letzte Jahr war nicht nur ein eher ruhiges Jahr, sondern auch das allererste unter Frauenregime. Vizeammann Franziska Möhl hatte 2019 das Ressort Sicherheit und damit auch die Repol übernommen. Bürgi bedankte sich für ihr Engagement und zog zufrieden Bilanz der Zusammenarbeit: «Es läuft sehr gut.» Möhls Art und Weise sei «sehr inspirierend».
Für die Ressortvorsteherin ging ihr erstes Jahr als Polizeiverantwortliche «wie im Flug vorbei». Sie sei gut aufgenommen worden und bei einer Nachtpatrouillenfahrt, die sie begleitet habe, sei es sehr ruhig gewesen und trotzdem habe sie viel gelernt.
Möhl und Bürgi blickten beide auch voraus: Im Frühjahr schliessen sich die beiden Gemeinden Hunzenschwil und Rupperswil der Repol Lenzburg an. «Damit steigt die betreute Einwohnerzahl um fast 10000 an», so Möhl. Für Bürgi gilt es, vier zusätzliche Mitarbeiter ins Korps zu integrieren, wovon zwei die Polizeischule Hitzkirch absolvieren werden.
Die Chemie innerhalb der Repol scheint zu stimmen, denn 2019 gab es «keine Personalmutationen oder lange krankheits- oder unfallbedingte Ausfälle», wie Ferdinand Bürgi in seinem Rückblick ausführte. Total zeigten die Regionalpolizisten im letzten Jahr 21497 Stunden uniformierte Präsenz, was der Hälfte der Nettoarbeitszeit und somit einer ausserordentlich guten Quote und einer Zunahme von 4 Prozent im Vergleich zu 2018 entspricht.
Bürgi konnte zudem fünf Beförderungen vornehmen: Urs Hintermann, Marius Schläpfer und Marco von Känel sind neu Wachtmeister und Roman Gugerli und Roman Hochstrasser wurden Korporal. (tf)



