Fritz Sandmeier wurde 100-jährig
Geburtstag Die Schweiz zählt eine weitere Persönlichkeit mit 100 Jahren. 1300 sind es bereits.

Fritz Sandmeier durfte im Lenzburger Alterszentrum Obere Mühle (AZOM) am 18. August bei geistiger Frische und guter körperlicher Gesundheit seinen 100. Geburtstag feiern.
Der Jubilar zeigte sich überwältigt vom Besuch. Warum wohl sollte er seine Emotionen und Tränen verbergen? «Ich bin aufgeregt und kann meine vorbereiteten Worte nicht aussprechen», erklärte Fritz Sandmeier offen. Zu Hauf gab es Glückwünsche, Händedrücke, Umarmungen, Wünsche für weitere Jahre mit einer guten Gesundheit, Blumen und Geschenke.
Angereist kamen sein Sohn Roland und Enkelin Lena aus Lausanne, sein Göttibub und aus dem Tessin, sein Cousin Aldo.
Der stellvertretende Zentrumsleiter Claudio Pinetti entschuldigte den ferienabwesenden Zentrumsleiter Michael Hunziker. «Der hätte aber auch kommen sollen», scherzte Fritz Sandmeier. AZOM-Verwaltungsratspräsidentin Heidi Berner schilderte das Interesse des Jubilars an den Bauarbeiten auf dem Areal. Absehbar sollen Alterswohnungen entstehen. Da meinte Heidi Berner: «Ich bin froh, dass Fritz Sandmeier während der Bauarbeiten dann wieder zum Rechten schaut.»
Stadtammann Daniel Mosimann beglückwünschte den Jubilar ebenfalls, überbrachte einen Brief des Regierungsrates sowie einen feinen Tropfen Wein. «Das habt ihr aber ganz gut gemacht», meinte Fritz Sandmeier unter dem Lachen im Mehrzweckraum.
Fast 50 Jahre Uhrmacher
Der Jubilar erlernte den Beruf als Heizungsmonteur und arbeitete dann vom 27. bis zum 75. Altersjahr als Uhrenmacher von Grossuhren bei der Firma Kirchhof AG, Lenzburg. In seiner Freizeit widmete sich Fritz Sandmeier dem Turnsport, dem Unterhalt der Wanderwege und half mit im Rebberg der Ortsbürger. Der Zapfestreich-Marsch, gespielt von der Stadtmusik Lenzburg, leitete über zum Wunsch, dass dem Geehrten noch manch ein Jugendfestumzug gegönnt sein möge. (AG)



