Eine optimale Lernumgebung
Schule Mit einer würdigen Feier wurde das umgebaute und sanierte Bleicherainschulhaus eingeweiht. Damit ist die Schulraum-Reorganisation, die über 25 Millionen Franken kostet, abgeschlossen.
Zwar ist der Rückbau der Provisoriums-Pavillons noch nicht vollendet und es stehen noch Bauabschrankungslatten vor Eingängen, doch mit der offiziellen Einweihungsfeier und dem anschliessenden Tag der offenen Türen des Schulhauses Bleicherain wurde das bisher grösste Projekt in der Geschichte der Lenzburger Schule abgeschlossen.
Über 25 Millionen Franken kosteten die Neu- und Umbauten. Dass Einwohnerrat und Stimmvolk mit riesigen Mehrheiten Ja zu diesem Kredit sagten, «zeigt, welche Bedeutung hier Behörden und Bevölkerung der Bildung beimessen», lobte Monica Morgenthaler an der Einweihung. Die Leiterin der Sektion Schulaufsicht der kantonalen Abteilung Volksschule vertrat ihren Chef, Landammann Alex Hürzeler.
516 Schüler und bald 100 mehr
Das Bleichrainschulhaus, das für viele Lenzburger das Bezirksschulhaus bleiben wird, war der letzte Dominostein in der Kette der baulichen Massnahmen zu einer neuen, logischen Schulanordnung. Hier, im engen Verbund mit Angelrain und Mühlematt, sind Primar- und Musikschule untergebracht.
Mit dem «umfassenden Lifting» (Morgenthaler) entstand laut Schulleiter Reto Kunz eine «optimale Lernumgebung». Aktuell werden hier 516 Primarschüler in 24 Abteilungen unterrichtet. Das Wachstum der Stadt wird hier jedoch Spuren hinterlassen: «In vier Jahren werden es bereits 100 Schüler mehr sein», so Kunz. Auch dafür ist Lenzburg nun gewappnet.
Erscheinungsbild bewahrt
Gemäss Stadtammann Daniel Mosimann, dem «Vater» des neuen Lenzburger Schulkonzeptes mit je einem Primarschul- und Oberstufenzentrum, ist es beim aus den 1930er-Jahren stammenden Bleicherainschulhaus gelungen, «moderne Technik einzubauen und trotzdem das einmalige Erscheinungsbild zu wahren».
Laut Architekt Benedikt Graf vom Solothurner Büro «Graf Stampfli Jenni» umfasste die «Synthese von Tradition und Moderne» auch die Rekonstruktion der ursprünglichen Farbgebung. Die unterschiedlichen, zwischenzeitlich übermalten Korridorfarben wurden nun wieder an die Oberfläche geholt.









