Eine Illumination als Event inszeniert
Weihnachtsbeleuchtung Erstmals wurde die Inbetriebnahme der Lenzburger Weihnachtsbeleuchtung in der Altstadt als Event gefeiert.

Markus Obi, der Leiter Mess- und Kontrollwesen bei der SWL Energie AG, löste per Mausklick die Erleuchtung aus. Wenige Sekunden später, das Signal hatte eine kleine Schweizer Reise zu absolvieren, erstrahlten die LED-Lämpchen am grossen Weihnachtsbaum auf dem Sodbrunnen vor dem Rathaus und in den Tannenstreifen oberhalb der Altstadtgeschäfte.
Obis Fingerdruck fand diesmal nicht im Anonymen statt. Der Gewerbeverein Lenzburg und Umgebung und die Geschäfte vom Centrum Lenzburg inszenierten die Illumination in diesem Jahr erstmals als Event. Mit Gratiswurst und Punch wurde viel Publikum angelockt. Die Jagdhornbläser und die Chlausklöpfer sorgten für die akustische Untermalung.
Beitrag zur Altstadtbelebung
Mit dem Anlass wolle man einen Beitrag zur Belebung der Altstadt liefern, verkündete Gewerbevereinspräsident Erich Renfer in seiner Kurzansprache. Angesichts der zahlreichen Besucher deutete er an, dass der Anlass nächstes Jahr wiederholt und vielleicht schon bald Tradition sein wird.
Für Stadtammann Daniel Mosimann präsentierte sich die Altstadt aktuell so, wie sie viel öfter sein sollte: «Jung und belebt.» Auf der andern Seite erinnere die Weihnachtsbeleuchtung an jene Zeit, «in der man bei aller Hektik etwas Ruhe finden sollte».
Thomas Schneider von den Centrums-Geschäften freute sich ebenfalls, dass die Lichter «eine gute Ambiance in die Welt hinaustragen». Über die symbolische Bedeutung hinaus gibt es rund um die Lenzburger Weihnachtsbeleuchtung auch ganz handfeste Fakten. Gemäss Schneider gehören die zum neunten Mal eingesetzten Lichtergirlanden den jeweiligen Ladeninhabern. Zum Unterhalt gehört die zentrale Übersommerung in einem Container. Bei der Montage helfen jeweils Mitglieder des örtlichen Unihockey-Clubs mit.



