«Ein See für Lenzburg» als Denkanstoss der Kunst

Mit hoher Geschwindigkeit hat sich das Industrieareal der Hero beim Bahnhof verändert. Wo noch bis vor kurzem Industriehallen, Bahngeleise und Bürogebäude dominierten, ist innert kürzester Zeit ein in sich geschlossenes Quartier mit Altersresidenz, Wohnungen, Spielplatz und Geschäftsräumen entstanden. Mit dem Projekt «Transformator – Kunst im Quartier» reagiert die Kulturkommission Lenzburg auf diese Gegebenheiten (Ausgabe vom 31. August). Künstler setzen sich hier mit den Veränderungen auseinander. Sibylle Kessler zeigt im Transformator-Bauwagen ihr Projekt «Ein See für Lenzburg» (Foto). Sibylle Kessler wohnt und arbeitet in Lenzburg. In der Wisa-Gloria-Fabrik befindet sich ihr Holzbildhauer-Atelier. Sie möchte mit dem See eine Naturinsel bauen im immer dichter bebauten Gebiet von Lenzburg. «Auch in Lenzburg wäre es bereichernd, einen wenn auch künstlichen See zu haben. Ein See ist eine wertvolle Aufwertung für Lenzburg und Umgebung. Das ist mein Beitrag zur Stadtentwicklung», so Sibylle Kessler. Sie denkt, es sei durchaus möglich, einen künstlichen See zu bauen in Lenzburg. Gedanken und Möglichkeiten zu genauen Standorten sind noch nicht konkret und auch noch weit entfernt. Mit dem Seemodell im «Transformator»-Bauwagen zeigt sie ihr Modell: «Es ist nicht ganz realistisch, aber ein Vorschlag für die Diskussion unter Stadtbewohnern.» (lba)



