Ein Pinocchio als Erkennungszeichen
Ausstellung Mit «Fake. Die ganze Wahrheit» eröffnet das Stapferhaus am Sonntag die erste Ausstellung im Neubau am Bahnhof.

Doppelte Premiere am Sonntag, 28. Oktober: Mit einem Gratistag startet die Institution Stapferhaus die erste Ausstellung am neuen fixen Standort an der Bahnhofstrasse 49 in Lenzburg.
Für die Ausstellung «Fake. Die ganze Wahrheit» verwandelt sich der architektonisch klarlinig-markante Holzbau in das «Amt für die ganze Wahrheit» und lädt die Besucher ein, den Lügen auf den Zahn und der Wahrheit den Puls zu fühlen.
Als äusseres Zeichen dieser Thematik wirbt in der Pergola des neuen Stapferhaus-Gebäudes ein mehrere Meter grosser Pinocchio für die Ausstellung. Seine Nase ist ziemlich lang und deshalb ein passendes Symbol für die aktuelle Gesellschaft. 83 Prozent der Schweizer Bevölkerung sind der Meinung, dass die vielen Lügen den Zusammenhalt gefährden und unsere Demokratie bedrohen. (lba)
Programm vom 28. Oktober
9 bis 18 Uhr: Freier Rundgang. – 9.15 Uhr: Begrüssung und Rundgang mit Stapferhaus-Leiterin Sibylle Lichtensteiger. – 10.15 Uhr: Lügen im Netz: Verlieren wir die Kontrolle? mit Adrienne Fichter. – 11.15 Uhr: Wahrheit im Stresstest mit Wirtschaftsethiker Martin Kolmar. – 12.15 Uhr: Lügen in Beziehungen: Geht ohne Vertrauen nichts? mit Peter Schneider. – 13.15 Uhr: Blick hinter die Kulissen mit Kurator Daniel Tyradellis. 14.15 Uhr: Pinocchio-Lesestunde mit Schauspielerin Sabina Reich. – 15.15 Uhr: Fake News im Roman mit Schriftsteller Jürg Halter. – 16.15 Uhr: Wahrheit und Lüge unter uns mit Politgeograf Michael Hermann. – 17.15 Uhr: Der Neubau mit Architekt Thomas Friberg.



