Ein Auftritt, der aus der Reihe tanzte
Besinnlich, beschwingt und mit einem aussergewöhnlichen Auftritt. Mark Wetter sorgte am Lenzburger Neujahrsempfang für Überraschungen, Masha Wälti-Mihic, Klavier, und Andrea Hofstetter, Sopran, für den musikalischen Schwung.
Wer Schauspieler und Theaterpädagoge Mark Wetter als Redner am Neujahrsapéro einlädt, sorgt von vornherein für einen unkonventionellen Auftritt. Zum Schluss erschien Mark Wetter geschmückt mit Helm, Toaster, Schlauch und Lampe und kam unumwunden zum eigentlichen «Festakt». Mit Begleitung von seinem Örgeli kriegten Begebenheiten in der Stadt ihr Fett weg. «O Lenzburg, du grüner, duftender Strauss in blühender Fauna, Orte der Begegnung auf asphaltiertem Grund, jemand ruft Paula.» Ein Toast auf das neue Jahr! Mit viel Freude, Lachen und vibrierenden Momenten leitete Wetter zum Apéro über.
Hoffnung als Motor
Als Schwerpunkt der Neujahrsrede für das Jahr 2018 und darüber hinaus setzte Mark Wetter die Hoffnung. Mut, Neugierde und Freude sollten der Motor sein für ein spannendes 2018. «Stellen wir uns den Fragen der jungen Generation.» Denn jede Veränderung beginnt mit einer Frage. «Wieso ist es so, wie es ist – und nicht anders?»
Mark Wetter konnte sich der Fragen und der Antworten von den drei frisch gewählten Einwohnerrätinnen Bettina Hänny, Julia Mosimann und Phoebe Cueni, die ins Spiel miteinbezogen wurden, kaum mehr erwehren, musste mehrfach eingreifen und für Ruhe sorgen.
Musikalische Leckerbissen
Männiglich wähnte sich vor einer ganz grossen Bühne. Masha Wälti-Mihic am Klavier und Sängerin Andrea Hofstetter-Huwiler legten ihr ganzes Können hin. Die beiden fanden das Rezept für eine temperamentvolle musikalische Umrahmung des Neujahrsapéros. Die sieben Einlagen von Johann Strauss, Puccini, Léhar, Gershwin und Verdi erreichten die Herzen der Zuhörerschaft, da konnte ein lang anhaltender Applaus nicht ausbleiben.
Vertrauen statt Misstrauen
Stadtammann Daniel Mosimann wünschte vorab der ganzen Bevölkerung im Namen des Stadtrates von ganzem Herzen ein gutes neues Jahr, Gesundheit, Glück und Zufriedenheit. Er blickte auf markante Ereignisse zurück, auf Kommendes und ermunterte, sich vom Vertrauen statt vom Misstrauen lenken zu lassen. Ferner bat er, die gegenseitige Achtung und Toleranz zu pflegen, und er schloss: «Nehmen Sie teil am kulturellen, politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Leben von Lenzburg, so gestalten Sie Ihren Wohn- und Arbeitsort, Ihren Lebensraum mit.»







