«Drei Stunden, dann ist alles tipptopp sauber»

Schaut, dass die Stadt zum Fest sauber ist: Werkhof-Leiter Peter Ulmann. Foto: Fritz Thut:
Schaut, dass die Stadt zum Fest sauber ist: Werkhof-Leiter Peter Ulmann. Foto: Fritz Thut:

Bauamt Wo eben noch hunderte bis tausende Festbrüder den Zapfenstreich gefeiert hatten, rücken frühmorgens am Lenzburger Jugendfesttag die Mitglieder des Werkhof-Teams aus, um die Stadt für den Tag der Tage zu säubern. Ein Rundgang um 5.45 Uhr mit Werkhof-Leiter Peter Ulmann.

«Besser als früher»

Die letzten Überhöckler kreuzen schon mal mächtig angeheitert den Weg der anrückenden Werkhof-Mitarbeiter. Doch diese lassen sich nicht stören. «Sämtliche 19 Mitarbeiter sind am Jugendfestmorgen jeweils im Einsatz. Das gehört einfach dazu», sagt Ulmann.

Was er diesmal am Morgen antrifft, freut den Werkhof-Leiter: Einzelne PET-Flaschen, kaum Glassplitter. «Heute ist es viel besser als in früheren Jahren», so Ulmann. Trotzdem müssen alle Gassen in mehreren Arbeitsgängen (mit Besen und Wischmaschine) gereinigt werden. «Es geht drei Stunden, dann ist alles tipptopp sauber. Das stellt mich auf.»

Man müsse zwar die ganze Stadt putzen, doch seien die Verunreinigungen nicht mehr so schlimm wie früher. Dies sei auch der Dezentralisierung der Festwirtschaften am Jugendfest-Vorabend zu verdanken, ist Ulmann überzeugt. Früher habe man dem Unrat mit dicken Wasserschläuchen zu Leibe rücken müssen. Ulmann gibt auch den Beizenbetreibern gute Noten: «Die räumen schon ziemlich gut auf.»

Das Werkhof-Team sorgte jedoch mit prophylaktischen Massnahmen dafür, dass sich der Putzaufwand in bewältigbaren Dimensionen hält: Im ganzen Festgebiet wurden in diesem Jahr etwa 50 Abfallkübel und etwa 40 PET-Sammelbehälter aufgestellt. Zudem stehen rund um die Altstadt zehn zusätzliche WC-Häuschen und sechs Pissoirs.

Dokumentiert und instruiert

Zum Aufgabenkatalog des Werkhof-Teams gehören in der Jugendfestwoche und am Jugendfesttag selbst zahlreiche weitere Punkte. Im Stadtzelt wird schon am frühen Morgen mit der Montage einer Bühne begonnen. «Das Wichtigste ist, dass alles genau dokumentiert wird», sagt Ulmann. Aufgrund der Erfahrungen früherer Jahre können die Einsatzpläne erstellt werden: «Das Arbeit-Verteilen am Morgen beansprucht zwar 10 Minuten, aber es lohnt sich. So weiss jeder Einzelne, was er den ganzen Tag zu tun hat.»

Trotzdem muss flexibel reagiert werden können: Eben kommt eine Meldung rein, dass in der Aavorstadt am Aabach eine temporäre Umfahrungstafel fehlt. «Schau mal im Wasser», kommt Ulmanns Replik per Funk. Er kennt seine Pappenheimer.

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